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RWTH lockt regionale Unternehmen mit Weiterbildung

Von: abt
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Aachen. Weiterbildung ist ein Muss für Arbeitnehmer und eine Notwendigkeit für Arbeitgeber, nicht zuletzt aber ein enorm wachsender Millionenmarkt.

Technische Hochschulen haben in den letzten Jahren mehr und mehr dieses Geschäftsfeld entdeckt, in dem sie ihre ohnehin vorhandene Kompetenz in Form von Workshops bis zu kompletten Aufbaustudiengängen für mitunter recht stattliche Honorare anbieten. Auch die RWTH Aachen tummelt sich in diesem Feld. Nun mit einem neuen Angebot speziell für Klein- und Mittelbetriebe der Region. Die Idee: Mehrere Unternehmen teilen sich ein gemeinsames Trainee-Programm.

„RWTH Aachen University International Academy”: So global nennt sich die vor zehn Jahren als Tochtergesellschaft der RWTH und ihres Fördervereins proRWTH gegründete Weiterbildungseinrichtung der Hochschule, die sich nun mit dem neuen Konzept stärker positionieren will - im regionalen Markt. Vorbild für das Trainee-Programm ist ein Verbund von sieben mittelständischen Unternehmen in der Region Oberpfalz/Mittelfranken. Seit 1992 bieten diese Firmen ihrem jeweiligen Führungs-Nachwuchs passgenaue, aber gemeinsame ein- und zweijährige Fortbildungen an, die von Dozenten der regionalen Hochschulen geleitet werden.

Kompetenzen, Kompetenzen

Der Vorteil für die Unternehmen liegt in der Kostenteilung, die Reize für die Teilnehmer sind der erweiterte Horizont und das Netze-Knüpfen. Damit sich die Investitionen für die Firmen lohnen, müssen sich die Geförderten für einige Jahre zum Verbleib dort verpflichten. Wesentliches Ziel ist aber, Spitzenkräfte in die Region zu holen - und zu halten. Eben darauf setzt auch das von der RWTH Academy angebotene Programm zur „systematischen Personalentwicklung”, erzählt Marketingleiter Armin Schulz.

Industrienahe Professoren vor allem der technischen Fächer sind eingebunden, um die Fähigkeiten der regionalen Führungskräfte auf ein „einheitliches Qualifikationsniveau” zu heben, „insbesondere in den Themen, die im Hochschulstudium nicht ausreichend abgedeckt werden”.

Managementkompetenz, Führungsqualifikation - was man halt so braucht, um nicht nur Maschinen zu bauen, sondern Mitarbeiter, Unternehmen und Projekte leiten zu können. Die Unternehmen kostet dies knapp 8000 Euro pro Teilnehmer und Jahr. Die Schulungen finden reihum in den Betrieben statt. Einige, so Schulz, sind bereits interessiert.
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