Aachen - RWTH-Kick: AC/FC Bayern Aachen gewinnt den Hallenfußball-Cup

RWTH-Kick: AC/FC Bayern Aachen gewinnt den Hallenfußball-Cup

Von: Dagmar Meyer
Letzte Aktualisierung:
fussball_bu
Die Frauen obenauf: Ein solches Bild war beim Hallenfußball-Cup keine Seltenheit. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein „rundes Leder”, 20 Teams, die Stimmung auf der Tribüne beinahe bundesligatauglich, sportliche Höchstleistungen und grenzenloser Spaß: Alles das hat der „RWTH-Hallenfußball-Cup” geboten. Dass hier allerdings keine Profifußballer auf dem Platz stehen, wurde schnell deutlich. Beim vom Hochschulsportzentrum (HSZ) der RWTH Aachen bereits zum fünften Mal ausgerichteten Turnier ging es neben Pokal für den Endspielsieger vor allem wieder um eins: Teamgeist und Freude am Sport.

Das war den Akteuren deutlich anzumerken. Und jeder Treffer wurde von den Zuschauern lautstark bejubelt. Abseits vom universitären Alltag brachten die Mannschaften - bestehend aus Bediensteten und Studierenden beiderlei Geschlechts der Technischen Hochschule und der Fachhochschule Aachen - nicht nur Leistung, sondern ließen auch ein Wir-Gefühl entstehen.

Denn über die Teilnahme der Teams entschied aufgrund begrenzter Hallenkapazität am Königshügel ausschließlich eins: die Kreativität der Bewerbung. Ob Collagen, Videos, kreative Mappen oder Bastelei - der Schaffenskunst der Teams waren keine Grenzen gesetzt. „Wir freuen uns über den Teamgeist den alle Bewerbermannschaften bereits mit ihren außergewöhnlichen Einsendungen bewiesen haben”, unterstreicht Nina Zirke, Eventkoordinatorin des HSZ.

„Sieger der Herzen”

Die Teams bestanden aus zehn Spielern von denen mindestens drei weiblich sein müssen. Jede Begegnung dauerte zwölf Minuten. Zu guter Letzt hatte der AC/FC Bayern Aachen die Nase vorn und sicherte sich den Turniersieg. Die Kicker, die sich normalerweise mit molekularer Herz-Kreislaufforschung beschäftigen, besiegten im Finale den Vorjahressieger Mediättäck vom Lehrstuhl für Medizintechnik mit 3:2 Toren.

Die Heartbreakers, das Damenteam der RWTH, wurden zudem zum „Sieger der Herzen” ausgerufen. Daneben gab es noch Preise für das schönste Trikot, die lautesten Fans und die kreativste Bewerbung. Selbst die Zuschauer durften nach Ende der Vorrunde ins Geschehen eingreifen, zumindest am Kickertisch. Gemeinsam mit den ausgeschiedenen Teams wurden bis zu Beginn der Finalrunde die besten Tischfußballer ermittelt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert