RWTH Aachen wirbt am besten um Drittmittel

Von: dpa
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Die Technische Hochschule Aachen hat im Jahr 2009 die Werbetrommel für ihre Institute am erfolgreichsten gerührt und die meisten sogenannten Drittmittel eingestrichen. Foto: dapd

Wiesbaden. Die Technische Hochschule Aachen hat im Jahr 2009 die Werbetrommel für ihre Institute am erfolgreichsten gerührt und die meisten sogenannten Drittmittel eingestrichen.

Während die Aachener insgesamt von öffentlichen und privaten Zuwendungen in Höhe von 221 Millionen Euro profitierten, warb die Technische Universität München 182 Millionen Euro ein. Bei der Technischen Universität Dresden waren es 127 Millionen Euro, teilte das Statistische Bundesamt (Wiesbaden) am Freitag mit.

Insgesamt lag die Summe aller Drittmittel an den deutschen Hochschulen im Jahr 2009 bei rund 5,35 Milliarden Euro und somit rund 10,2 Prozent über den Zahlen aus dem Jahr 2008 (etwa 4,85 Milliarden Euro). Auf jeden einzelnen Professor entfielen etwa 141.900 Euro (2008: 133.000).

Am meisten Geld aller Universitäts-Professoren warben die Mediziner ein, je knapp eine halbe Million Euro, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp dahinter folgten die Ingenieure, sie warben 13 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Am Ende der Rangliste lagen die Sprach- und Kulturwissenschaften mit durchschnittlich 66.300 Euro pro Professor und die Kunst-Fakultäten mit 39.700 Euro.

Die Fachhochschulen lagen bei den Drittmitteleinnahmen weit hinter den Universitäten. Die Professoren dort warben im Mittel nur 20.700 Euro ein (plus ein Prozent). Ganz am Ende der Liste standen die Kunsthochschulen, wo die Dozenten durchschnittlich 13.000 Euro einwarben - immer in 21 Prozent mehr als 2008.

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