Nur der Fackellauf fehlt zum olympischen Gedanken

Von: Andre Schaefer
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Auf Sand gebaut: Die Beachvolleyball-Anlage des Hochschulsportzentrums ist ausgesprochen beliebt. Nicht nur bei der Institutsolympiade auf dem Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eigentlich fehlte vorab nur der obligatorische Fackellauf. Groß angekündigt werden musste die Institutsolympiade im Rahmen des „RWTH FH Sports Day” nicht, denn wie schon in den vergangenen Jahren machten auch dieses Mal mehr als 1500 Studenten den Königshügel unsicher.

Gesponsert wurde das große Sportevent, das erstmals zusammen mit der FH Aachen veranstaltet wurde, erneut von der Sparkasse.

Während noch unentschlossene Sportinteressierte in mehr als 34 Schnupperkursen einen Überblick über das vielfältige Angebot des Hochschulsportzentrums erhielten, stand die Institutsolympiade bei vielen sicher im Vordergrund. 19 Teams der verschiedenen Institute von Fachhochschule und Technischer Hochschule kämpften dabei nicht etwa in Disziplinen wie 100-Meter-Sprint oder Stabhochsprung um die vorderen Plätze. Auf dem Wettbewerbsbogen standen hier viel mehr Distanzrudern oder „Langsames Fahrradfahren”, bei dem es darum ging, eine markierte Strecke am langsamsten mit dem Rad zu meistern, ohne absteigen zu müssen.

Eine Besonderheit bestand bei dem kleinen Wettkampf darin, dass nicht unbedingt das beste Team den ersten Platz erreichte. Punkte wurden auch für die beste Fangruppe der Teams verteilt. „Es schafft ein Gemeinschaftsgefühl bei den Studenten. Auch die Außenvorstehenden werden belohnt”, erklärt Nico Sperle, Leiter des Hochschulsportzentrums.

Ziel der Veranstaltung war es allerdings, die Studenten an den Hochschulsport zu führen. Mit 70 verschiedenen Sportarten von A wie Akido bis U wie Ultimate Frisbee reicht das große Spektrum des Aachener Hochschulsports. „Um als Universität international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen den Studierenden auch neben der Vorlesungszeit attraktive Rahmenbedingungen geboten werden. Der Sports Day soll zeigen, was wir alles können”, betont Nina Zirke als Eventkoordinatorin des Hochschulsportzentrums. Mit über 14000 Studenten pro Woche seien die Sportangebote zwar mehr als gut belegt, für weitere junge Leute stünden die Türen allerdings stets offen, betont Zirke.

13 Ereignisse im Jahr

13 größere Sportereignisse veranstaltet die RWTH jährlich. Der „Sports Day” ist eines. „Es fasziniert immer wieder aufs Neue, was hier am Königshügel los ist. Uns als Sponsor freut es besonders zu sehen, mit welch großer Freude die Studierenden die unterschiedlichsten Sportarten ausüben. Noch schöner ist, dass es Jahr für Jahr immer mehr Interessierte hierhin zieht”, so Tanja Wansel von der Sparkasse Aachen.
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