Neuer Ruheraum für Studenten mit Behinderung

Von: mas
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Aachen. Über einen Ruhe- und Arbeitsraum können jetzt Studenten mit Behinderungen an der RWTH verfügen. Etwa 25 Quadratmeter groß ist der Raum im Gebäude für Technologietransfer und Forschungsförderung am Templergraben 59.

Hier sollen Studenten mit Behinderungen oder chronisch Kranke die Chance bekommen, sich zurückzuziehen oder an zwei behindertengerechten Arbeitsplätzen zu arbeiten. „Den genauen Bedarf kennen wir noch nicht”, sagte Hermann-Josef Kuckartz, Betreuer des Sachgebiets Behindertenfragen Studierender. Denn offizielle Erhebungen über die Anzahl von Studenten mit Behinderungen an der RWTH gibt es aus Datenschutzgründen nicht. Entsprechend bleibe abzuwarten, wie groß das Interesse an dem neuen Angebot sein wird.

Drei potentielle Nutzer waren aber immerhin schon anwesend, als Prof. Rolf Rossaint, Prorektor der RWTH, den neuen Raum nun offiziell übergab. Die Anregung sei aus der Studentenschaft gekommen, erzählen die Initiatoren des Projekts. Sie wissen von Studenten, die sich einen Ruheraum wünschen, weil sie den Anforderungen eines langen Studientages ohne Pausen nicht gewachsen wären. Im Ruheraum finden sie eine behindertengerechte Ausstattung mit entsprechenden Arbeitsplätzen, ein Sofa zum Ausruhen und Schließfächer, um Bücher, Medikamente und möglicherweise Decken für die Entspannungsphasen zu verstauen.

Wer Interesse daran hat, den Raum zu nutzen, setzt sich mit Hermann-Josef Kuckartz in Verbindung. Sollte die Nachfrage größer sein als das derzeitige Angebot, werden man darüber nachdenken, wie es erweitert werden könne, sagen die Initiatoren.
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