Nachhaltige Designlösungen: Wunderbar wandelbar

Von: Anja Klingbeil
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Pfiffig: das Regalsystem „Aino” von Charlotte Kreiensiek, das sich immer wieder den Bedürfnissen anpassen lässt. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Einfach, praktisch, genial: So lässt sich das Ergebnis von Charlotte Kreiensieks Diplomarbeit zusammenfassen. Wirklich pfiffig ist ihr Vorschlag für flexible Aufbewahrungsmöglichkeiten. Ihr Regalmodul sieht nicht nur schick aus, sondern lässt sich auch noch dank seiner Flexibilität beliebig verändern.

Praktisch jeder Einsatzort ist für die Wandhalterung „Aino” denkbar, sei es in der Küche oder als Bücherregal. „In meiner eigenen Küche habe ich bereits einen Prototypen”, verrät Charlotte Kreiensiek, die sich ab sofort Diplom-Designerin nennen darf. Ebenso wie Daniela Loraing. Sie hat sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Thema Licht auseinandergesetzt.

Und gleich das Interesse von Philipps geweckt. „Aurora”, so der wohl klingende Name ihres Projektes. Als flexibles, modulares Leuchtensystem passt sich „Aurora” an die vielfältigen Bedürfnisse des Nutzers an. Durch einfaches Austauschen des Lampenschirms kann die Leuchte viele verschiedene Funktionen erfüllen und unterstützt so zunehmend mobilere und flexiblere Lebensstile. Besonderen Wert hat Loraing auf Langlebigkeit sowie Demontage- und Recyclingfreundlichkeit gelegt.

30 spannende Objekte präsentieren die Fachhochschul-Absolventen der Studiengänge Produkt- und Kommunikationsdesign. Für die neue Dekanin des Fachbereichs, Professor Ilka Helmig, sind die Ergebnisse „ein wunderbarer Beweis für das Gespür unserer Studierenden: Sie finden mit Leichtigkeit aktuelle Themen , Herausforderungen und Chancen, die es zu meistern und nutzen gilt.”

Im australischen Outback kam Anna Bunkowski die Idee für ihre Diplomarbeit. „Wir waren viel mit dem Zelt unterwegs. Also habe ich mir eine Möglichkeit überlegt, wie man das auf dem Fahrrad am besten transportieren kann”, erzählt die 25-Jährige. Herausgekommen ist ein Camping-Anhänger. Ein praktischer Begleiter für kurze Zeltabenteuer, der am Fahrrad montiert wird und einen mobilen Schlafplatz für zwei Personen bietet.

Neben der Grundausstattung gibt es zwei Zelte, die durch einfache Handhabung innerhalb kürzester Zeit auf den Feldbetten aufgeklappt werden können. Karoline Fesser hat für ihre „Woonlinge” Vorbilder in der Natur gefunden: Schirmalgen. An diese organische Struktur erinnern ihre Sitzmöglichkeiten, die sich immer wieder neu gestalten lassen.

Besonderheiten und Tabus

Die Europäische Union besteht derzeit aus 27 Mitgliedstaaten, deren Kulturen eine große Vielfalt aufweisen. Die kulturellen Hintergründe beeinflussen auch das Gesprächsverhalten der Europäer. Zur Förderung des interkulturellen Dialoges und Verständnisses bietet „Conversing with Europeans” eine Hilfe für korrekte Umgangsformen bei der Unterhaltung. Durch Sprache und Bild international verständlich gemacht, enthält die Diplomarbeit von Jennifer Stead eine Anleitung für korrekte Umgangsformen, Besonderheiten und Tabus. „In vielen Ländern gibt man sich zwar die Hand zur Begrüßung, aber in England macht man das beispielsweise nur bei der allerersten Begegnung”, erklärt Jennifer Stead.

Manipuliert und getrickst wird bei Portionsgrößen und Inhaltsstoffen von Lebensmitteln. Mit ihrer Kampagne für „foodwatch” macht Absolventin Birke Brunker auf Praktiken der Industrie aufmerksam und stärkt das Recht des Verbrauchers auf sicheres und gutes Essen. Wer die neuen Trends verschläft, könnte den Anschluss verlieren: Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook und Flickr müssen bespielt werden, um ganz nah am Kunden zu sein.

Wie man diese Online-Kommunikation als etablierter Design-Fachverlag erfolgreich nutzen kann, zeigt Natascha Ferrest für ihren ersten Kunden. Zu sehen sind die Arbeiten aller Diplomanden im FH-Gebäude am Boxgraben 100 heute von 11 bis 18 Uhr.
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