Jusos: Freien Zugang zu Masterstudium bestätigen

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Die Jungsozialisten haben von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ein klares Bekenntnis für „einen Zugang zum Masterstudium ohne Quoten” verlangt.

Die von HRK- Präsidentin Margret Wintermantel nach dem „Bildungsstreik” gegenüber Studentenvertretern gemachten Reformversprechungen müssten nun auch offiziell von der Rektorenkonferenz bestätigt werden, heißt es in einer Erklärung der Juso-Hochschulgruppen am Montag. An diesem Dienstag tagt in Bonn der Senat der HRK.

„Für die notwendige Kurskorrektur im Bologna-Prozess kommt es nun auf die Veränderungsbereitschaft der Hochschulen an. Warme Worte reichen nicht mehr aus”, heißt es in der Erklärung. Auf den zugesagten Thementagen müsse über eine studierendenfreundliche Gestaltung der Studiengänge gesprochen werden, konkrete Verbesserungen müssten umgesetzt werden. Vom HRK-Senat müsse dazu ein klares Signal an alle Hochschulen ausgehen. Gleiches gelte auch für die Flexibilisierung der vorgegeben Studienzeiten bis zum Bachelor- Abschluss.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte in der vergangenen Woche wegen der beim „Bildungsstreik” beklagten Probleme in den neuen Bachelor-Studiengängen Studenten, Rektoren und Kultusminister zu einem sogenannten Runden Tisch eingeladen. Danach hatte Schavan von Hochschulen und Ländern deutliche Verbesserungen verlangt.

Die Homepage wurde aktualisiert