Berlin - Immer mehr Studienanfänger kommen aus dem Ausland

Immer mehr Studienanfänger kommen aus dem Ausland

Von: dpa
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Berlin. Immer mehr Studienanfänger an deutschen Hochschulen kommen aus dem Ausland. 2008 haben 70.000 ausländische Studierende ein Studium in Deutschland begonnen.

Das sind zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr, teilte der Akademische Austauschdienst (DAAD) mit. Die meisten Studienanfänger kommen aus China, auf den nächsten Plätzen folgen bei den Neueinschreibungen Studierende aus der Türkei, Frankreich, Polen, Russland und den USA.

Der DAAD verabschiedete am Dienstag in Berlin in Anwesenheit von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) seinen Generalsekretär Christian Bode, der 20 Jahre die Geschicke des Austauschdienstes geführt hat. Der 68-jährige in Cottbus geborene Jurist Bode war zuvor Generalsekretär der Westdeutschen Rektorenkonferenz in Bonn.

Bode hat den DAAD in den vergangenen zwei Jahrzehnten von einer reinen Austauschorganisation zu einem Kontaktvermittler für deutsche Hochschulen im Ausland gemacht. Seit 1990 ist die Zahl der ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen von 92 000 auf heute 240.000 gestiegen. Mittelfristig werde eine Zielzahl von rund 300.000 ausländischen Studierenden angestrebt.

Von den deutschen Studierenden geht derzeit etwa jeder vierte eine Zeitlang zum Studium, Praktikum oder Sprachkurs ins Ausland. Bode sagte, auch diese Zahlen müssten steigen. „Ein Auslandsaufenthalt sollte Standard sein.”

Nachfolgerin Bodes wird Dorothea Rüland. Sie war bisher Direktorin des Internationalen Zentrums der FU Berlin.

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