Gute Aussichten für Elektro-Ingenieure

Von: Tobias Schormann, dpa
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München. Angehende Elektro-Ingenieure haben derzeit gute Berufsaussichten. Denn solche Fachkräfte sind Mangelware, wie eine am Dienstag in München vorgestellte Studie des Branchenverbandes VDE zeigt.

Demnach beläuft sich der geschätzte Bedarf an Elektro-Ingenieuren in diesem Jahr auf etwa 12 000 - es sei aber nur mit rund 8300 Hochschulabsolventen zu rechnen.

Die Fachkräftelücke in diesem Beruf wird sich den Berechnungen zufolge in Zukunft noch deutlich vergrößern: So erwartet der Verband, dass die Zahl der Absolventen bis 2020 um 11 Prozent sinken wird. Es werden voraussichtlich aber 22 Prozent mehr Ingenieure aus dem Berufsleben ausscheiden als derzeit.

Ein Grund für den fehlenden Nachwuchs seien die hohe Abbrecherquoten in dem Fachbereich. So wirft nach Schätzungen des VDE an Universitäten etwa jeder zweite angehende Elektro-Ingenieur im Studium das Handtuch. An Fachhochschulen gelte das für knapp 40 Prozent. Ein weiteres Problem sei der geringe Frauenanteil von nur 8 Prozent bei Studenten in der Elektrotechnik.

Wer den Abschluss schafft, findet der Studie zufolge meist schnell einen Job. Knapp die Hälfte der Absolventen benötige nur ein bis zwei Vorstellungsgespräche und rund drei Viertel weniger als zehn Bewerbungen, um eingestellt zu werden.

Das mittlere Einstiegsgehalt liege derzeit bei 42 000 Euro. Die meisten offenen Stellen gibt es den Angaben nach aktuell in Baden Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern.
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