Für jeden Studenten eine Sportart

Von: Laura Knops
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Luftkampf unterm Korb: Rund 10
Luftkampf unterm Korb: Rund 1000 Sportbegeisterte tummelten sich beim „Sports Day” auf den den Hochschulsportanlagen auf dem Königshügel. Neben Basketball wurden dort mehr als fünfzig Sportarten präsentiert. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wind, Regen und Kälte machten es den Veranstaltern des „Sports Day” von RWTH und FH nicht einfach - doch wer glaubte, die Studierenden würden sich davon abhalten lassen, der lag falsch.

Auch wenn ein paar Angebote wegen des Regens im Wortsinne ins Wasser fielen, trotzten die meisten dem schlechten Wetter. Etwa tausend Sportbegeisterte strömten an diesem Tag auf den Königshügel.

55 Sportarten konnten in verschiedenen Turnieren, Schnupperangeboten und -kursen ausprobiert werden. Einen Tag lang stand das Hochschulsportzentrum (HSZ) allen sportbegeisterten Studierenden, Bediensteten und Aachener Bürgern offen. Von Klassikern wie Fitness zu Musik, Tennis oder Fußball über exotische Kampfkünste und Unterwasser-Rugby bis hin zu neuen Trendsportarten wie Zumba - als größter Sportanbieter der Region präsentiert das HSZ eine bunte Vielfalt.

Zusätzlich zum „normalen” Angebot des 15. „Sports Day” auf dem Königshügel stand die Sportstätte in der Ahornstraße unter dem Motto „Relax and be active”. Gesundheitsorientiert den stressigen Uni-Alltag vergessen - bei Vinyasa Yoga, Achtsamkeitsmeditation und Phantasiereisen war das ganz einfach. Doch das ist noch nicht alles, was der Hochschulsport den Studierenden und Bediensteten zu bieten hat. Aus einer breiten Vielfalt von knapp über 70 Angeboten kann man Woche für Woche auswählen.

„Wir wollen jedem Studenten ermöglichen, eine Sportart für sich zu finden. Man kann hier alles Mögliche ausprobieren und weit weg von Schulnoten eine Sportart für sich entdecken. Aber nicht nur Studierende wollen wir gewinnen, sondern auch die Bediensteten”, erzählt Nico Sperle, Leiter des HSZ. Neben dem Spaßfaktor kam auch der Kampfgeist nicht zu kurz. Bei Turnieren im Tennis, Fußball, Badminton, Beachvolleyball und einigem mehr konnte man sich messen.

Höhepunkt Institutsolympiade

„Obwohl Fair-Play und das gemeinsame Spiel im Vordergrund stehen, freuen wir uns über sehr spannende Spiele”, erzählte Moritz Behrmann, einer von etwa 200 Ehrenamtlichen des Sports Days. Doch Highlight des Tages war wohl die Institutsolympiade. Teams von Studierenden, Professoren und Mitarbeitern der Aachener Hochschulen traten in verschiedenen Sport-, Geschicklichkeits- und Wissensspiel gegen die Teams anderer Hochschuleinrichtungen an.

„Wir wissen, dass das Sportangebot noch nicht perfekt ist. Lange Wartelisten und überfüllte Hallen gehören leider zum Alltag - aber es muss ein Schritt nach dem anderen gemacht werden” räumte Sperle ein. Ein Anfang sei durch die Realisierung der Sporthalle Eckertweg und die Erweiterung des „Gym” schon gemacht worden, jetzt müssten weitere folgen.

An Nachfrage mangelt es jedenfalls nicht, wie auch der „Sports Day” auf dem Königshügel zeigte. Selbst die traditionelle Open-Air Party im Anschluss an den Sport ließen sich die Sportbegeisterten dort nicht vom schlechtenWetter vermiesen.
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