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Erster Kontakt mit harten Printen und Klenkes-Gruß

Von: Karen von Schmieden
Letzte Aktualisierung:
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Manche Printen sind hart: Die Erfahrung konnten Erstsemester beim Empfang im Krönungssaal des Rathauses machen. Neben Leckereien gab es viele Informationen rund um die Kaiserstadt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Manche Printen sind hart, das schwefelhaltige Wasser am Elisenbrunnen genießt man besser mit Vorsicht und der Klenkes ist nicht mit einer rüden Geste zu verwechseln: Die Palette an Öcher Know-how, das sich tausende „Ersti”-Studenten aus ganz Deutschland nach dem Umzug in die Kaiserstadt aneignen müssen, ist ziemlich breit.

Für einen guten Start sorgt dabei seit Jahren der Erstsemesterempfang im Rathaus. Mit vielen Informationen über das Kulturangebot bis hin zur Studienfinanzierung und einem abwechslungsreichen Programm wurde den „Erstis” am Montag gezeigt, „was Aachen zu bieten hat und was es heißt, in Aachen zu leben.”

„Sie sind uns wichtig”, erklärte Oberbürgermeister Jürgen Linden und hieß die Studenten willkommen. Darum lade man die zukünftigen Akademiker auch in den wichtigsten Raum der Stadt ein: den Krönungssaal. „Lassen Sie sich auf Aachen ein”, empfahl er. Die Kaiserstadt sei historisch, europäisch und ein Ort der Wissenschaft und Worte.

Außerdem: „Hier ist eigentlich jeden Tag was los.” Eine Aussage, die prompt bewiesen wurde: Schauspieler Oleg Zhukov machte ironische „Anti-Werbung” für das Theater Aachen und „Dance Connexxion”, eine Tanzgruppe der VHS, zeigte ihr Können auf der Bühne.

Das Interesse der „Erstis” belohnten die Veranstalter mit einer Tombola. Dabei wurden auch Tickets der Alemannia verlost, die sich bald über neue Stadionbesucher freuen kann - wie zum Beispiel Jannis aus Köln. Sein Herz, so der 21-Jährige, gehöre zwar dem FC, „aber auf dem neuen Tivoli kann ich ja mal einen Seitensprung wagen”.

Dana Duikers stellte das Angebot „iOecher.de” vor. Die Internetseite mit dem Klenkes-Logo bietet Tipps für den Umzug in die neue Stadt, Survivalpakete im Falle eines Elternbesuchs und wichtige Links für alle frischen Aachener. Und die knabbern noch etwas misstrauisch an den verteilten Printen. „Ich habe mal eine harte erwischt”, erzählt die 19-jährige Lina aus Berlin. „Seitdem bin ich vorsichtig.”

Die meisten von ihnen hat der exzellente Ruf der RWTH nach Aachen gelockt. So auch den 20-jährigen Atilla aus Bremen: „Ich habe mich informiert, wo es die guten Unis für Ingenieurwissenschaften gibt, und Aachen taucht dabei immer wieder auf.” Als angehender Student der Elektrotechnik habe ihn außerdem der Bezug zur Wirtschaft gereizt. Marie (20) aus Würzburg und Juliana (19) aus Dortmund studieren Materialwissenschaften und konnten schon erste Eindrücke vom Leben in Aachen sammeln: „Man merkt, es ist eine Studentenstadt”, so Juliana. Der 20-jährige Tobias aus Viersen freut sich vor allem über den zentralen Aufbau der Innenstadt: „Man kann eigentlich überall zu Fuß hin.”

Vor den vielen Neu-Öchern liegt eine ereignisreiche Woche, die alle Ur-Öcher Jahr um Jahr mit einem Schmunzeln registrieren. „Von dem Hochtauschen mit Apfel und Ei oder den Kleiderketten wurde uns schon erzählt”, sagen Marie und Juliana. „Vielleicht sollten wir da ein paar T-Shirts mehr anziehen.”
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