Aachen - Erste Leonardo Lecture zu Religion und Vernunft

Erste Leonardo Lecture zu Religion und Vernunft

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wolfgang G. Lerch, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort für das Ressort Politik zuständig und verantwortlich für den Nahen Osten, wird am morgigen Donnerstag, 21. Januar, zum Thema „Eine Aufklärung zu dritt? Die großen Religionen und der Clash of civilizations” einen Vortrag halten.

Es ist die erste Leonardo Lecture an der RWTH zum Verhältnis von Religion und Vernunft.

Die Veranstaltung, die der Chefredaktion der Aachener Zeitung, Professor Bernd Mathieu, moderiert, beginnt um 19.15 Uhr im Hörsaal Fo 4 des Kármán-Auditoriums, Eilfschornsteinstraße. Der Vortrag wendet sich bewusst an eine größere Öffentlichkeit und ist Teil des Projekts Leonardo an der RWTH. In Anlehnung an das Zukunftskonzept der Hochschule „Meeting Global Challenges” bietet dieses Studien- und Lehrprojekt allen Studierenden Wissensmodule zu den großen Herausforderungen unserer Zeit an. Sie haben zu tun mit Fragen und Problemen der Energie, des Klimawandels, der Weltbevölkerung und -gesundheit, der Globalisierung und nicht zuletzt des Dialogs der Kulturen.

Aus dem Problemfeld des letzteren ist das Thema der ersten Leonardo Lecture gewählt. Die Titelformulierung bezieht sich auf die bekannte Formel vom „Zusammenprall der Kulturen”, dessen Reibungsflächen sowohl im Alltag als auch in der großen Politik nahezu täglich deutlich werden. Einbezogen in diese Auseinandersetzungen sind die drei monotheistischen Weltreligionen, die vielfach politisch instrumentalisiert werden.

Ist es möglich, den Absolutheitsanspruch der jeweiligen Weltreligion aufzubrechen? Wie sind die universellen Werte dieser Religionen für ein gemeinsames Weltethos zu nutzen, für eine humanitäre Moral, die helfen kann, eine friedliche Welt zu schaffen? Um diese und andere Fragen wird es in dem Vortrag von Lerch und der sich anschließenden öffentlichen Diskussion gehen.
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