Ein Studium nah an der Praxis

Von: Christopher Gerards
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FH-Rektor Marcus Baumann stellt am Studieninformationstag den zahlreichen Gästen die Fachhochschule Aachen vor. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Ein großer Flachbildschirm, vier kleinere Monitore und diverse Hebel und Knöpfe im Cockpit - der Zugsimulator ist eine große Attraktion für Jung und Alt. Das freut Professor Manfred Enning, der mit dem Gerät auf seinen Studiengang Schienenfahrzeugtechnik aufmerksam machen möchte.

Schließlich sind gut 3600 Interessierte zum Hochschulinformationstag an die Fachhochschule (FH) Aachen gekommen. Und sie haben ein gemeinsames Ziel: Herauszufinden, welcher Studiengang für sie der richtige ist.

Einblicke gibt es an vier Standorten in Form von Laborführungen, Vorträgen und Gesprächen in Fächern wie Architektur, Betriebswirtschaft oder auch Produktdesign. Wie die Schienenfahrzeugtechnik werden einige Studiengänge aber auch ganz praktisch vorgestellt: Die Raumfahrttechniker zeigen beispielsweise ihren „Ice Mole”. Dabei gräbt sich eine Sonde durch Eis und sammelt geologische Daten - noch im Gletscher, bald aber auch vielleicht auf dem Mars.

Ein echter Hingucker

Das „AixtremeRacing”-Team bietet derweil Interessantes für Rennsportfreunde. 3,8 Sekunden braucht ihr Rennwagen „von Null auf Hundert”. Ein echter Hingucker ist der Bolide jetzt schon, bald soll er bei der „Formula Student” im britischen Silverstone seine Renntauglichkeit unter Beweis stellen.

Unter Beweis stellen möchte FH-Rektor Professor Marcus Baumann auch, dass die weiter steigenden Studierendenzahlen zu bewältigen sind. In den nächsten Jahren werde die Marke von 10.000 Studierenden wohl erreicht, daher müssten nun „die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen werden”. Die Qualität solle indes weiter hoch gehalten werden, „denn mit ihr steht und fällt es”, so Baumann.

Qualität versprechen die ausgestellten Projekte in jedem Falle. Außerdem machen sie den Praxisbezug an der FH deutlich: „Unsere Studiengänge sind geprägt von Anwendung. Die Studierenden werden früh mit der Praxis konfrontiert”, erläutert Baumann.

Das Programm kommt bei den Gästen jedenfalls gut an. „Das war schon beeindruckend, den Rennwagen zu sehen und den Zugsimulator zu testen”, staunt der Grundwehrdienstleistende Detian Josef The. In seine Studienplanungen werde er die FH Aachen definitiv mit einbeziehen.
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