Aachen - Diskussionsrunde über Campus und Verkehrskonzepte

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Diskussionsrunde über Campus und Verkehrskonzepte

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Campus west
Der Startschuss für die Realisierung des neuen Campus Melaten (1) nahe dem Klinikum (2) steht bevor. Die Verkehrsströme - alleine hier sollen 5000 Arbeitsplätze entstehen - sollen im Campus selbst über einen neuen Boulevard (3) fließen. Bereits vorhanden ist die Forckenbeckstraße (4), die über Kreisverkehre (5) an den Pariser Ring (6) angebunden werden soll. Die Anwohner des Wohngebiets Hörn (7) befürchten aber, dass sich Blechlawinen durch die Wohngebiete walzen werden, insbesondere über die Halifaxstraße (8), den Seffenter Weg (9) und die Ahornstraße (nicht im Bild).

Aachen. Mit dem neuen Campus der RWTH steht das seit langem größte Entwicklungsprogramm für Aachen und die Region in den Startlöchern. Entsprechend groß ist auch der Informations- und Diskussionsbedarf zum innovativen, komplexen und nachhaltigen Projekt.

„Initiative Aachen” lädt ein

Die „Initiative Aachen” lädt deshalb in Kooperation mit dem Zeitungsverlag Aachen und der „RWTH Aachen Campus GmbH” am Dienstag, 25. August, um 18 Uhr alle Interessierten zu einem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde in das „SuperC” am Templergraben 57 ein. Thema des Abends ist die Auswirkung des künftigen Campus auf die Verkehrsentwicklung für Aachen.

Axel C. Springsfeld führt unter dem Titel „Verkehr - Notwendigkeit und Chancen auch für zukunftsweisende Konzepte” ins Thema ein. Der Vertreter vom Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, mit „reicher haase associierte GmbH” Gewinner des Wettbewerbs Melaten, zeigt verschiedene Aspekte einer möglichen Verkehrsentwicklung auf dem RWTH-Campus und bescheinigt ihm zugleich wichtige Impulse für die Stadt und Region Aachen.

Auch die Teilnehmer der darauffolgenden Podiumsdiskussion sehen in der Verkehrserschließung des Campus die Basis für eine erfolgreiche Stadt- und damit Projektentwicklung. „Einen intelligenten und innovativen Mix zur Erschließung des neuen Stadtteils” fordert Professor Dirk Vallée vom Institut für Stadtbauwesen der RWTH Aachen.

Dem schließt sich Hans-Joachim Sistenich vom Aachener Verkehrsverbund an und erweitert Vallées Forderung um den Aspekt einer „integrativen Entwicklung”, während sich Aseag-Vertreter Hermann Paetz für die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des zukünftigen Verkehrssystems des Campus ausspricht.

Neben den Folgen für die Stadtentwicklung und den Verkehr werden auch die Auswirkungen des Campus auf Bereiche wie Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Wohnen, Bildung, Kultur, Freizeit und Soziales sichtbar. Deshalb veranstaltet die „Initiative Aachen” weitere Informationsveranstaltungen, in denen diskutiert wird.

Nächster Termin ist Dienstag, 27. Oktober, um 18 Uhr im „SuperC” zum Thema „Arbeitsmarkt und Wirtschaft”.
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