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Coole Chemie: Verblüffende Experimente beim Studifest

Von: Hannah Sturm
Letzte Aktualisierung:
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Spannende Experimente: Beim Studifest durfte der begeisterte Nachwuchs Hand anlegen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Baumeister, Gewichtheber und Chemiker - diese Auszeichnungen konnten sich die potenziellen Elite-Studenten der Zukunft bei einer Rallye über das Studifest der Aachener Hochschulen verdienen.

Wenn die Nachwuchsforscher die Aufgaben - zum Beispiel eine Brücke nur aus ineinander verkeilten Holzlatten bauen oder das Gewicht von Getränkedosen schätzen - erfolgreich erledigt hatten, wurde ihnen zum Lohn feierlich ein Diplom überreicht.

Präsenz zeigen

Beim sechsten Studifest auf dem Aachener Markt haben sich am Wochenende neun Fachschaften verschiedener Studienfächer und vier studentische Vereine und Vertretungen präsentiert. „Wir möchten mit dem Fest auch einmal in der Stadt Präsenz zeigen und den Bürgern das wirkliche Studentenleben ein bisschen näher bringen”, erklärt Daniel Schmitz.

Der Informatikstudent an der RWTH gehört schon seit einigen Jahren zum Studifest-Organisationsteam. „Viele Bürger kennen uns Studenten vielleicht nur als Partygänger. Dieses Vorurteil wollen wir abbauen.”

Mit falschen Vorstellungen wollen auch Marco Esters und Sabine Schäfer aufräumen. Die beiden Chemiestudenten sorgen mit einem einfachen, aber effektvollen Experiment für viel Interesse unter den kleinen und großen Besuchern: Sie benutzen eine Banane als Hammer. Unmöglich? Nicht wenn die normalerweise ziemlich weiche Frucht in flüssigem Stickstoff gefroren wird.

„Viele Menschen verbinden mit Chemie etwas Schlechtes. Wir wollen zeigen, dass nicht immer alles gefährlich oder giftig ist, sondern dass Chemie einfach Spaß macht”, betont Sabine Schäfer. Die wieder aufgetauten Bananen sind sogar noch essbar, besonders appetitlich sehen sie allerdings nicht mehr aus.

Nach dem Ausflug in die Chemie können sich die Besucher ein paar Stände weiter einem ganz anderen Thema nähern, nämlich der Frage, wie Kommunikation funktioniert.

Dazu veranstaltet die Fachschaft Kommunikationswissenschaft eine Art schriftliche Flüsterpost. In einem Ringblock wird ein Gegenstand gezeichnet, dann schreibt ein Spieler auf die nächste Seite, was er auf dem Bild zu erkennen glaubt, dieser Begriff wird vom nächsten wieder aufgemalt und so weiter.

Die Aufgabe scheint nicht so einfach zu sein, denn schon nach ein paar Versuchen ist aus dem anfänglichen Begriff Studentenfutter ein Wasserhahn geworden - und einige Runden später sogar ein Champignon.

„Mit diesem einfachen Spiel kann man zeigen, wie Kommunikation funktioniert - oder eben nicht, weil sich Sender und Empfänger nicht verstehen”, beschreibt Studentin Karina Berenzen.

Musik und Artistik

Während die verschiedenen Fachschaften den Besuchern näherbringen, mit welchen Themen sie sich täglich in ihrem Studium beschäftigen, zeigt das Programm auf der Bühne einen Querschnitt durch studentische Freizeitbeschäftigungen.

Die Bands Simian Hutch, Oblivion Road, Lauter Leben, I-AN-E und Cocoheadnuts lockten mit ihrem Sound in den Regenpausen viele Besucher vor die große Bühne und sorgten für den musikalischen Rahmen für „Kunstsalat”, ein studentisches Literaturprogramm. Ein artistischer Höhepunkt waren die Jongleure und Einradfahrer vom Hochschulsportzentrum der RWTH.
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