Aachen/Nürnberg - „Bet-on-Blue“: Nach vier Siegen diesmal „nur“ Zweiter

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„Bet-on-Blue“: Nach vier Siegen diesmal „nur“ Zweiter

Von: -bst-
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Sportlich am besten von den Aachenern: die RWTH-Damenteams mit Andrea van de Sand, Klaudia Drensla, Simone Wagner und Eva Humme (v.l.).
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Unter den Augen einer kritischen Jury: Das FH-Kanu kam in der Kategorie Gestaltung auf den zweiten Platz – nach vier Siegen hintereinander.

Aachen/Nürnberg. Da hat sich der Seriensieger nach langer Überlegenheit erstmals wieder der Konkurrenz beugen müssen: Viermal hintereinander konnte ein selbstgebautes Betonkanu der Aachener Fachhochschule den Sieg in der Kategorie Gestaltung davontragen.

Am Wochenende reichte es bei der 14. Auflage dieses Studentenwettbewerbs mit dem Boot „Bet-on-Blue“ („Wette auf Blau“) „nur“ noch zum zweiten Platz.

Tröstlich zumindest, dass der erste Platz in den Reihen der „Hausherren“ blieb: Gewonnen hat die Georg-Ohm-Hochschule Nürnberg. In der Franken-Metropole traten 120 Teams mit rund 1000 Teilnehmern an, zog Holger Kotzan vom veranstaltenden „Beton-Marketing Deutschland“ aus Düsseldorf gestern eine positive Bilanz der Regatta auf dem Großen Dutzendteich.

Sportlich war die Sache klar: Die Universität Twente aus dem niederländischen Enschede verteidigte ihren Titel sowohl bei den Herren als auch bei den Damen. Die drei Boote aus Aachen – neben der FH auch zwei von der RWTH – fuhren dabei nur hinterher, hier reichte es nicht zu Platzierungen. Die Aachener Uni-Damen, die in einem Vorlauf immerhin mal siegten, holten mit ihrem Kanu „The Foldious“ im Halbfinale den zweiten Platz. Doch nur die Erstplatzierten kamen weiter. Im RWTH-Boot „The Fast“, „das Schnelle“, kamen die Damen auf den dritten Platz im Halbfinale. Die Herren-Zweierteams mussten sich mit den Hoffnungsläufen begnügen.

Der Preis für die beste Konstruktion sicherte sich die Eidgenössische Technische Hochschule aus Zürich in der Schweiz. „The Foldi-ous“, das „Faltboot“ der RWTH, schaffte Rang drei, in der Kategorie Gestaltung den sechsten Platz. In der Kategorie Konstruktion kamen die FH-Kollegen auf Rang vier.

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich die Studentin Eva Humme von der RWTH: „Wir waren so erfolgreich, weil wir eine Konstruktion hatten, die sich stark von den meisten anderen unterschied. Wir hatten nicht in einer Schalung, sondern in der Ebene betoniert.“ Nach dem Falten der einzelnen Elemente seien die Fugen der vielen Knickkanten „zementös vermörtelt worden“.

Die nächste Regatta ist für 2015 in Brandenburg geplant.

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