Aachen - 20 kreative Teams wetteifern beim RWTH-Hallen-Cup

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20 kreative Teams wetteifern beim RWTH-Hallen-Cup

Von: André Schaefer
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Gute Spielideen zählen nicht nur auf dem Platz: 20 Teams ließen das Leder beim fünften RWTH-Hallenfußball-Cup in der Sporthalle Königshügel rollen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Es ist mit Sicherheit ein Fußballturnier der etwas anderen Sorte, doch genau das macht es zu etwas Besonderem. Die Rede ist vom einzigartigen RWTH-Hallenfußball-Cup, unterstützt von der Sparkasse Aachen. Bereits zum fünften Mal in Folge freuten sich die Organisatoren am Samstag über eine bis zum letzten Platz gefüllte Sporthalle am Königshügel.

Ob die „Inter Mining Rockets” vom Institut für Maschinenbautechnik oder die „Galaktischen” vom AC/FC Bayern Aachen: Jedes der 20 Teams gab seine Visitenkarte ab, sei es durch ansehnliche Spielzüge oder kreative Outfits.

Mit dem Einlaufen zu Survivers „Eye ot the Tiger” fiel am Samstag der Startschuss. Besonderen Applaus verdienten sich die Spielerinnen der RWTH-Damenfußballmannschaft, die wesentlich zur Organisation beitrugen. „Wir wollen unseren Titel des Meisters der Herzen verteidigen”, sagt Kerstin Hemmert-Pottman von der einzigen reinen Frauenmannschaft des Turniers.

„Meister der Herzen”? Was wie der undankbare zweite Platz klingt, wird beim RWTH-Hallenfußball-Cup in der Tat mit einem Titel ausgezeichnet. So darf sich nicht nur die erfolgreichste Mannschaft über den ersten Platz freuen, auch die sympathischste steigt aufs Siegertreppchen. „Es zählt nicht nur die Leistung, auch der Fairplay-Gedanke, das Team mit dem besten Fanclub sowie das kreativste Mannschaftsoutfit werden belohnt”, sagt Nina Zirke, Eventkoordinatorin am Hochschulsportzentrum.

Wichtige „Bewerbungsmappen”

Apropos Kreativität: Wenn sich die Mannschaften eines auf die Fahne schreiben konnten, dann mit Sicherheit, dass sie kreativ sind. Denn wer sich im Vorfeld des Turniers nicht schon heiße Gedanken über seine „Bewerbungsmappe” machte, hatte kaum eine Chance, sein Können unter Beweis zu stellen. „Leider konnten nicht alle interessierten Teams teilnehmen. Die Halle bietet höchstens Platz für 20 Mannschaften. So haben wir die Teams mit den besten Ideen ausgewählt”, erklärt Zirke. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt, meint Claudia Hamel vom Sportreferat: „An Bewerbungen war wirklich alles dabei. Das ging von Videos über selbstentworfene Sportzeitschriften bis hin zu einem nachgebauten Fußballstadion passend zur WM in Südafrika.”

Fußball gespielt wurde natürlich auch, und zwar in Fünfer-Teams, bei denen stets zwei weibliche Liebhaber des runden Leders auf dem Feld stehen mussten. Eine bunte Mischung aus Studierenden, Angestellten und sogar teils Professoren kämpfte in vier 5er-Gruppen um den Einzug in die Zwischenrunde. Für reichlich Tore sorgten schließlich die „Galaktischen” vom AC/FC Bayern Aachen, die sich durch einem 3:2-Sieg im Finale gegen den Titelverteidiger „Mediättäck” die begehrte Trophäe sicherten.

„Hier geht es nicht nur um Fußball. Es ist das Gesamtpaket aus Spaß, Teamfähigkeit und Kreativität, das den RWTH Hallencup zu einer echten Größe im Aachener Sportleben machen lässt”, freute sich auch Rosemarie Spekl, die den Siegern im Namen der Sparkasse gratulierte. Immerhin ein Team schaffte es, den Titel zu verteidigen. So wurden neben den „Heartbreakers” erneut die jungen Frauen vom Damenteam der RWTH zum „Meister der Herzen” gewählt.
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