Aachen. Tanja soll gerne in die Schule gehen. Dieses simple Ziel hat ihre Mutter Petra Meier (Namen geändert) schriftlich. Formuliert wurde es in einem sogenannten Hilfeplangespräch, bei dem das Mädchen, die Mutter, ihr Stiefvater, ihre Klassenlehrerin, die stellvertretende Schulleiterin und eine Frau vom Aachener Jugendamt zusammensaßen, um die Probleme der Grundschülerin zu thematisieren.
Kelkheim. Wenn das Kind gerötete Augen hat, führt der erste Weg besorgter Eltern zum Kinderarzt. In den meisten Fällen handele es sich bei der Augenrötung tatsächlich nur um eine unspezifische Reizung, die nicht zwingend behandelt werden muss, sagt Dietlind Friedrich vom Berufsverband der Augenärzte e.V. Deutschlands.
Hamburg/Berlin. Ärger im Job, private Probleme oder ein aufwühlendes Ereignis: Manchmal lassen einen die Eindrücke des Tages einfach nicht los. Statt sanft einzuschlummern, wälzt man sich dann stundenlang von einer Seite auf die andere, dreht und wendet Probleme, bis der Kopf raucht.
Karlsruhe. Die Kraft der Frühlingssonne wird gern unterschätzt, ein schmerzhafter Sonnenbrand ist die Folge. Dann ist schnelle Hilfe gefragt, damit sich die Haut möglichst schonend erholen kann.
Hamburg. Eine schwere Erkrankung ist für die meisten nicht vorauszusehen. Dennoch sollte man Vorkehrungen treffen, damit im Ernstfall Ärzte und Angehörige erfahren, ob man bestimmte Behandlungen wünscht oder ablehnt. «Zunächst muss ein Arzt immer das Leben verlängern», sagt Christoph Kranich, Patientenberater von der Verbraucherzentrale Hamburg.
Hamburg/Berlin. Wer ein Antibiotikum vom Arzt verschrieben bekommt, will bei der Einnahme nichts falsch machen. «Es ist wichtig, sich genau an die Hinweise der Packungsbeilage zu halten, damit das Medikament auch optimal wirken kann», sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer in Berlin.
Bonn. Rauchen in der Schwangerschaft gefährdet die Entwicklung des Kindes. Nikotin und andere Schadstoffe behindern die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff.
Saarbrücken. Wenn Senioren nach längerer Pause wieder aufs Rad steigen, sollten sie ein paar Vorsichtsregeln beachten. «Sinnvoll ist ein Gesundheitscheck beim Arzt», sagt Sabine Kind von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Saarbrücken.
Weimar. Eine gelbe Haut beim Kleinkind muss nicht unbedingt auf Gelbsucht hinweisen. Es kann sich dahinter auch eine harmlose Karotinämie verbergen, die auf vermehrten Konsum von Nahrungsmitteln mit gelben Pigmenten beruht.
Bremen. Kopfläuse jucken fürchterlich, sind ein bisschen eklig und immer schwingt die Frage mit: Können Kopfläuse durch Mützen, Kämme oder Bettwäsche von Kopf zu Kopf übertragen werden?
München. Menschen mit Rückenleiden müssen sich beim Fußball-EM-Jubel nicht zurückhalten - ganz im Gegenteil. La-Ola-Wellen und Jubelsprünge können für sie sogar gut sein.
Aachen. Eltern eines Kindes mit einer Nahrungsmittelallergie sollten beim Einkauf immer die Zutatenliste der Produkte lesen. Das rät Lars Lange von der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) in Aachen.
Frankfurt/Main. Sie sind süß, farbenfroh und in unzähligen Geschmacksvarianten erhältlich: Unter Kindern und Jugendlichen haben sich die Bubble Teas zu absoluten Trendgetränken entwickelt. So gesund und harmlos das Wörtchen «Tee» auch klingt: Die süßen Getränke haben es in sich, wie Iris Löhlein, Ernährungswissenschaftlerin beim Forum Trinkwasser in Frankfurt, erklärt.
Leipzig. Auf den Zuckerkonsum folgt die Attacke: Unzählige Bakterien im Mund bilden dann eine Säure, die die Zähne angreift, wenn man sie nur lange genug lässt. Die Folge sind zunächst kleine weiße Flecken, die dunkler werden können. Irgendwann sind die Zähne löcherig, schwarz, und sie schmerzen - Diagnose: Karies.
Köln. Senioren fragen sich gelegentlich, ob sie eher ihre Kraft oder lieber die Ausdauer trainieren sollen. «Ausdauersport ist per se wichtiger», sagt Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.
Laupheim. Manche Gerüchte halten sich hartnäckig und dieses gehört dazu: Weiße Flecken oder Punkte auf den Fingernägeln seien Anzeichen für eine Mangelerscheinung.
Berlin. Wer wiederholt unter Schwindelattacken leidet, sollte Art, Dauer und mögliche Auslöser oder Verstärker genau beschreiben können. Das helfe dem Neurologen oder Hals-Nasen-Ohrenarzt dabei, die Beschwerden erfolgreich zu behandeln, erläutert Prof. Michael Strupp von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin.
Marburg. Bunte Tabletten üben auf Kinder oft eine magische Anziehungskraft aus. Um heimlichem Naschen und damit einer Vergiftung vorzubeugen, sollten Eltern die Arzneimittel unbedingt in einem verschließbaren Schrank lagern.
Düsseldorf. Diabetespatienten können mittels moderner Blutzuckermessgeräte schnell und genau ihre Werte überprüfen. Ein kleiner Stich in die Fingerkuppe ist dafür ausreichend. Klingt einfach und praktisch.
Berlin. Aus Sicht von Hautärzten sollten mehr Menschen in Deutschland die kostenlose Hautkrebsuntersuchung nutzen. Viele Todesfälle durch Hautkrebs seien vermeidbar, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen, Michael Reusch, am Montag in Berlin zum Auftakt der europaweiten Hautkrebswoche Euro Melanoma.
Berlin. Jeder gesetzlich Krankenversicherte kann sich ab dem 35. Lebensjahr auf Kosten seiner Kasse vom Arzt auf Hautkrebs untersuchen lassen. Ergänzt werden sollte diese Vorsorge einmal im Monat durch die eigene Beobachtung von Muttermalen, empfiehlt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen anlässlich der Euromelanoma-Woche 2012 (noch bis 12. Mai).
Hamburg. Viele Raucher sind unsicher, wie sie mit ihren nichtrauchenden Gästen umgehen sollen. «Wenn der Gastgeber Raucher ist, dann dürfen er selbst sowie seine Gäste in seinem Haus rauchen», klärt Imme Vogelsang vom Netzwerk «Etikette Trainer International» auf.
Berlin/Lüdenscheid. Nach dem langen «Stiefelwinter» dürfen die Füße endlich wieder an die frische Luft. Doch nicht immer ist ansehnlich, was aus den dicken Socken zum Vorschein kommt. Denn jeder dritte Deutsche leidet unter Fuß- oder Nagelpilz, bei Menschen ab 65 sogar jeder zweite, wie Hans-Jürgen Tietz, Professor am Berliner Institut für Pilzerkrankungen, sagt.
Frankfurt/Main. Auf den ersten flüchtigen Blick, sieht das kleine Gerät aus Plastik wie eine echte Zigarette aus: Ein kräftiger Zug bringt die Leuchtdiode an der Spitze zum Glimmen und der aufsteigende Dampf macht die Illusion fast perfekt.
Düsseldorf/Nürnberg. Die Haut gilt als Spiegel der Seele: Gerötete und entzündete Haut sei häufig ein Zeichen dafür, dass ein Mensch psychisch gestresst ist, sagt die Nürnberger Heilpraktikerin Zhanna Havlik. Und schwört wie einige ihrer Kolleginnen und Kollegen bei Hautproblemen auf die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstandene sogenannte Bach-Blütentherapie.