Aachen - So lösen Sie alle PC-Probleme

So lösen Sie alle PC-Probleme

Von: Christian Helmiss
Letzte Aktualisierung:
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Aachen. Keine Panik, wenn der PC lahmt, verdächtige Geräusche macht oder ständig abstürzt. Wir helfen prompt: Mit unseren Tipps finden Sie für jede Problemsituation die richtige Lösung - garantiert.

Schnell, zuverlässig, leise: So soll ein PC arbeiten. Sicherlich erfüllen viele Systeme Tag für Tag diese Erwartungen jedes Anwenders. Was aber, wenn es plötzlich hakt? Wenn zum Beispiel der Bildschirm schwarz bleibt oder die USB-Platte keinen Mucks macht? Wir haben Probleme rund um den PC aufgegriffen und präsentieren Ihnen die beste Lösung.

Der Rechner springt nicht an. Läuft beim Druck auf den Power-Taster der Netzteil-Lüfter kurz an oder leuchten LEDs auf, liegt der Fehler tiefer im System - springen Sie zum nächsten Tipp. Falls nicht, müssen Sie das Netzteil austauschen.

Wenn der Netzteillüfter läuft, schalten Sie den Rechner gleich wieder ab. Öffnen Sie das PC-Gehäuse. Prüfen Sie, ob alle Kabelverbindungen und Komponenten fest sitzen. Meldet sich der PC mit Piepsern, zählen Sie mit: Lesen Sie im Handbuch nach, welche Fehlermeldung sich dahinter verbirgt. Dreht die Festplatte und sind Zugriffe zu hören, dann liegt der Fehler bei der Hauptplatine, beim Speicher, der Grafikkarte, dem Monitorkabel oder dem Display. Wenn das Letztere an einem anderen PC funktioniert, tauschen Sie testweise die Grafikkarte: Geht damit auch nichts, sind Hauptplatine oder Speicher die Ursache des Fehlers.

Versuchen Sie, ein Muster hinter vermeintlich zufälligen Abstürzen zu erkennen. Kommen sie beispielsweise immer vor, wenn der PC herunterfährt, deutet das auf einen Treiberkonflikt hin. Erneuern Sie die Treiber aller wichtigen Systemkomponenten und (Peripherie-)Geräte. Treten die Abstürze völlig unvermittelt auf, messen Sie, wie heiß es im Inneren des PCs ist. Auch den Speicher sollten Sie in puncto Temperatur und Logik checken, ebenso die Festplatte. Treten die Abstürze unter Last auf, ist die Ursache ein Temperaturproblem im PC-Inneren oder am Grafikchip.

Es gibt zahllose unterschiedliche PC-Netzteile. Wir sagen Ihnen, wie Sie das richtige Modell finden. Kommt Ihr PC von einem Markenhersteller wie HP oder Dell, dann wurde das Netzteil meist speziell angepasst. Rufen Sie bei der Hotline an. Bei den meisten anderen PCs passen Standardnetzteile. Bevor Sie im Fachhandel bestellen, müssen Sie vier Angaben abgleichen: 1. Die Leistung des defekten Modells - sie steht auf dem Netzteilgehäuse. 2. Zählen Sie die Kontakte des Steckers (20 oder 24), über den die Hauptplatine am Netzteil angeschlossen ist. 3. Sind Grafikkarte und Festplatten über Spezialstecker angeschlossen, sollte das neue Netzteil solche Anschlüsse mitbringen. 4. Vermessen Sie das alte Modell, und prüfen Sie, ob das neue in den PC passt.

Schalten Sie Ihren PC nicht aus! Egal ob Sie mit einem Windows- oder DOS-Flash-Programm gearbeitet haben: Beenden Sie das Tool, und wiederholen Sie den Update-Vorgang mit der zuvor erstellten Backup-Datei. Dann starten Sie Ihren PC neu. Falls er nicht mehr bootet, löschen Sie den CMOS-Speicher. Dazu trennen Sie den PC vom Stromnetz, öffnen das Gehäuse und setzen den Jumper "Clear CMOS" kurz um. Startet Ihr PC dennoch nicht mehr, setzen Sie sich mit dem Händler der Hauptplatine oder dem Hersteller in Verbindung - eventuell erhalten Sie einen Ersatz-Bios-Chip oder Sie haben die Möglichkeit, die Hauptplatine zur Reparatur einzuschicken.

Gehen Sie der Sache unbedingt auf den Grund - eventuell droht ein Festplattencrash, oder es liegt ein Hitzeproblem vor. Kommt der Lärm von der Festplatte, steht ein PC-Crash samt Datenverlust unmittelbar bevor. Bei Gehäuse-, CPU- und/oder Netzteillüftern, lässt sich das Problem viel leichter lösen. Öffnen Sie das Gehäuse - vermutlich sehen Sie gleich die Ursache des Problems: Staub hat sich im Lauf der Zeit auf die Bauteile gelegt und verhindert so den Wärmeabtransport. Mit einem Pinsel und einem Staubsauger lösen Sie das Problem.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation PC-Welt.

© IDG / In Zusammenarbeit mit Computerwoche

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