Düsseldorf - Scareware: Online-Kriminelle setzen auf die Angst der Nutzer

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Scareware: Online-Kriminelle setzen auf die Angst der Nutzer

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Düsseldorf. Viele Computernutzer wissen, dass im Internet Gefahren auf sie lauern. Deshalb merken sie auf, wenn sie eine Warnung auf dem Bildschirm sehen. Doch immer öfter sind diese Warnungen gefälscht und gehen von Online-Kriminellen aus.

Betrüger nutzen die Angst ihrer Opfer aus, indem sie sich sogenannter Scareware oder Rogue Anti-Malware bedienen. Dem Anwender wird vorgetäuscht, sein Rechner sei mit Schadprogrammen infiziert. Hierfür manipulieren die Kriminellen zum Beispiel Internetseiten oder Werbeeinblendungen.

Einziges Ziel: Der Nutzer soll auf Seiten gelockt werden, auf denen angeblich Anti-Virenprogramme heruntergeladen werden können. Wird ein solches Tool tatsächlich auf dem Rechner installiert, meldet es anschließend die erfolgreiche Desinfektion, doch häufig ist dies gelogen. Tatsächlich schmuggeln die vermeintlichen Virenkiller selbst schädliche Programme auf den Computer.

Diese Art des Betrugs ist im Web zusehends häufiger zu beobachten. Die Anti-Phishing Working Group (APWG) weist in ihrem jüngsten Report darauf hin, dass im ersten Halbjahr 2009 mehr als 485.000 Fälle aufgetreten sind. Im Januar hat die Arbeitsgruppe circa 22.000 Fälle verbucht, im Juni sind es mehr als 152.000 gewesen. Insbesondere Internetseiten, auf denen Finanz- und Zahlungsdienstleistungen angeboten werden, sind von den Attacken der Kriminellen betroffen.

Nutzer sollten deshalb mit Bedacht auf angebliche Virenwarnungen reagieren, wenn sie eine solche Webseite ansteuern. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Scareware-Angriff handelt, ist relativ hoch.
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