Rollenspielfieber: Neue PC-Spiele von „Risen” bis „Diablo”

Von: Peter Münch, dpa
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diablo 3
Raus aus den Katakomben: Bei „Diablo 3” geht es auf ins Land Sanktuario. Foto: dpa

Berlin. Fantasy, Massen-Mehrspieler oder Action: Mit „Risen 2: Dark Waters”, „Tera” und „Diablo 3” ist für jeden Rollenspieler etwas bei den PC-Spiele-Neuerscheinungen dabei.

Sogar Liebhaber von klassischen Dungeon Crawlern kommen mit dem exotischeren „Legend of Grimrock” auf ihre Kosten. Wer damit nichts am Hut hat, kann immer noch beim Motocross-Rennspiel „Mud: FIM Motocross World Championship” den Kickstarter treten.

Säbelrasseln vor karibischer Kulisse: In „Risen 2: Dark Waters” geht es um die in bester „Monkey Island”-Manier neu eingeführten Piraten, die Dreh- und Angelpunkt der Gesichte sind, Ru(h)m und Meeresungeheuer. Die Fortsetzung des Rollenspiels erscheint am 27. April für PC und am 25. Mai für Konsolen. Dieses Mal ist der namenlose Held mysteriösen Tiefseeungeheuern auf der Spur, die die Inseln bedrohen. Erstmals gibt es Schusswaffen, und man kann sich nun auch die Gnome, die bisher nur Statisten waren, zu Helfern machen.

Und auch an den Animationen haben die Entwickler von Piranha Bytes gearbeitet. Beim Kämpfen mit dem Schwert haben Spieler mehr Möglichkeiten und können neben dem klassischen Fechten auch mal zu miesen Tricks greifen und beim Kampf zum Beispiel ganz unsportlich die Pistole ziehen, treten oder schlagen. Ansonsten kann der Spieler entscheiden, ob er sich auf die Seite der Piraten, der Inquisition oder der Eingeborenen schlägt, um das Rätsel zu lösen. Das Deep-Silver-Spiel kostet rund 45 Euro und 50 Euro für Konsolen.

Der Platzhirsch unter den Action-Rollenspielen geht bereits in die langersehnte dritte Runde. Am 15. Mai soll „Diablo 3” in den Handel kommen. Am Anfang des Spiels darf sich der Spieler für eine von fünf Charakterklassen entscheiden: Barbar, Hexendoktor, Zauberer, Mönch oder Dämonenjäger. Anders als beim Vorgänger fristet die Heldengilde ihr Dasein nicht nur in dunklen Katakomben, sondern stößt auch in die ausgedehnte Welt Sanktuario vor. Dabei kämpft der Spieler gegen Monsterhorden, kolossale Endgegner und muss knifflige Quests lösen.

Wie auch schon in „Diablo 2” wird die Spielwelt zufällig generiert, so dass sich immer neue Konstellationen ergeben. Dank einer speziellen Physik-Engine kann der Spieler realistisch mit seiner Umgebung und den Gegnern interagieren. Über das entwicklereigene Netzwerk Battle.net sind auch Mehrspieler-Partien möglich. Das Grusel-Rollenspiel von Blizzard erscheint mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren und kostet rund 55 Euro.

Aus Südkorea kommt der MMORPG-Export „Tera”, was für „The Exiled Realm of Arborea” steht. Am 3. Mai bringt Frogster den Titel auch in Deutschland auf den Markt. Das Fantasy-Rollenspiel bietet dem Spieler die Möglichkeit, seinen Charakter aus sieben Völkern und acht verschiedenen Klassen zu wählen. Für die Grafik setzen die Entwickler vom Bluehole Studio auf die Grafikengine von „Unreal 3”, was eine detail- und effektreiche Spielwelt ermöglicht. Das Spiel erscheint mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren für rund 45 Euro.

Beim Retro-Rollenspiel „Legend of Grimrock” muss man als Mitglied einer vierköpfigen Heldentruppe hinab in dunkle Kerker und Gänge steigen. Aus der Ich-Perspektive steuert der Spieler seinen Charakter und kann sich dabei, herrlich altmodisch, nur in 90-Grad-Abschnitten fortbewegen. Neben kniffligen Kombinationsrätseln müssen sich die Protagonisten gegen die üblen Kreaturen, die an jeder Ecke lauern, zu Wehr setzen. Hinter versteckten Geheimtüren, deren Schalter meist gut versteckt liegen, verbergen sich dann zusätzliche Waffen oder Rüstungsteile. Der Titel kommt mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren und kann bei Steam für knapp 13 Euro heruntergeladen werden.

Für alle Fans von Rennspielen gibt es auch Neues: In „Mud: FIM Motocross World Championship” können Spieler in die Rolle von Motocross-Größen wie Tony Cairoli und Ken Roczen schlüpfen und die zwölf Rennstrecken der offiziellen Motocross-Weltmeisterschaft unsicher machen. Dabei wählen sie zwischen 14 verschiedenen Motorradmodellen. Trickreich: Während des Rennens können sich Teile des Geländes deformieren. Neben dem PC (35 Euro) erscheint das Spiel auch für Playstation und Xbox (jeweils 45 Euro).
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