Neue mobile Spiele: Tanzen, Malen, Zaubern

Von: Benjamin Krüger, dpa
Letzte Aktualisierung:
mobilespiele-bu
Unterwegs zaubern: Auch die Abenteuer von Harry Potter gibt es jetzt als Spiel mit Lego-Protagonisten Foto: dpa

Hamburg. Tanzen, Malen, Zaubern: Bei den neuen Games für mobile Spielekonsolen sind Kreativität und Geschicklichkeit Trumpf. Ein Novum ist das Tanz-Spiel „Dance! Its your Stage” für den Nintendo DS (dtp Entertainment; 35 Euro). Für große Konsolen mit Spezialzubehör wie Tanzmatten erfreuen sich solche Spiele schon lange großer Beliebtheit.

Dass man aber auch mit dem kleinen Kasten ganz wunderbar abzappeln kann, will Detlef „D!” Soost beweisen, ewiges Jury-Mitglied bei „Popstars” und Tanzlehrer der Nation. Dazu soll der lernbereite Tanzlehrling die Schritte auf den kleinen Bildschirmen nachtanzen und gleichzeitig sein virtuelles Ebenbild per Stylus in die selbe Richtung dirigieren.

Besitzer eines DSi können sich zudem darüber freuen, dass auch dessen Bewegungssensor ausgenutzt wird, was sich sicherlich natürlicher anfühlt als einen Stift über den Bildschirm zu schieben. Ob man mit diesem Trainingsprogramm zum Tanzprofi wird, bleibt fraglich. Am besten man führt sein so erworbenes Können Herrn Soost persönlich beim nächsten „Popstars”-Casting vor. Wer peinliche Momente vermeiden will, sollte aber eher nicht im Freien üben.

Ruhiger geht es zu bei „Art Academy” für den Nintendo DS. Dieser virtuelle Kunstkurs für 25 Euro soll den Spielern die ersten Techniken für eine zukünftige Karriere als Maler oder Zeichner beibringen. Der enorme Vorteil beim Malen auf dem DS-Touchscreen gegenüber herkömmlichem Papier oder Leinwand: Es spart Geld, Material und die nicht so gelungenen Frühwerke liegen nicht irgendwo herum und können so auch nicht ungewollt zur Erheiterung der Mitmenschen beitragen.

Ein weiterer Vorteil ist der Kunstlehrer Vince, der die einzelnen Schritte erklärt und auch einige wissenswerte Randinformationen zu Dürer, da Vinci oder Cézanne beizusteuern hat. DSi-Besitzer können zudem noch die Kamera nutzen und eigene Bilder bearbeiten. Einziger Wermutstropfen: Die erschaffenen Werke werden ein ewiges Dasein auf dem Spielmodul fristen müssen, denn ein Export der Bilder ist nicht möglich.

Wer statt Pinsel lieber einen Zauberstab schwingen möchte, der kann das mit „LEGO Harry Potter - Die Jahre 1-4” (Warner Interactive). Wie schon Batman, Indiana Jones und Luke Skywalker vor ihm hat jetzt auch Zauberschüler Harry die Metamorphose zum Bauklotzmännchen erfahren. Im Kampf gegen die Schergen des bösen Lord Voldemort geht es von einem bekannten Schauplatz zum nächsten.

Ob die Zauberschule Hogwarts, der verbotene Wald oder die belebte Winkelgasse: Alles wurde mit Lego nachgebaut und lädt zum Erkunden ein. Doch darf man dabei nicht die Pflichten eines Zauberschülers vergessen. Harry muss auch am Unterricht teilnehmen, in dem er Zaubersprüche lernt oder magische Tränke brauen kann, die ihm bei seinem weiteren Abenteuer nützlich sein werden. Für 30 Euro kann man sich mit Harry ins Abenteuer stürzen. So ist doch noch für genügend Abwechslung gesorgt, um den tristen Sommerausklang zu überstehen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert