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Netrace: Blau und schlau um die Ecke gedacht

Von: Marc Heckert
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Glückwunsch für die schnellen Kreuzauer: Thomas Schwabe (rechts), Pressesprecher von Netrace-Sponsor NetAachen, gratulierte dem Team „Blue´s Clues”. Von links: Philipp Weißhaupt, Lehrer Heinz Kapellmann, Steffi Bleja, Simon Dohmen, Jule Rheinbach, Benedikt Hanek, Dirk Mattner und Julia Nolden. Foto: Marc Heckert

Aachen/Düren/Heinsberg. Um die Ecke denken zu können, ist bekanntlich eine wichtige Fähigkeit. Das gilt nicht nur fürs Leben allgemein, sondern ganz besonders beim Netrace, der großen Internetrallye von NetAachen und unserer Zeitung.

Für das Team „Blue´s Clues” vom Gymnasium der Gemeinde Kreuzau ist das Um-die-Ecke-Denken jedenfalls kein Problem. Die sieben Oberstufenschüler liegen nicht nur nach der ersten Hauptrunde vorne. Sie haben sich auch beim Recherchieren besonders geschickt angestellt.

Sechs Teams führen derzeit mit der maximal möglichen Zahl von 50 Punkten das Teilnehmerfeld an. Die „Blue´s Clues” liegen dank ihrer besseren Zeit von 1 Stunde 9 Minuten vor dem Vorjahressieger „HÜW” vom Aachener Einhard-Gymnasium mit 1 Stunde 44 Minuten. Nur zweieinhalb Minuten dahinter, nach Netrace-Maßstäben ein Wimpernschlag, „Jagfnr” von der Luise-Hensel-Realschule Aachen.

Direkt dahinter: die „Gummibärenbande” des St.-Angela-Gymnasiums Düren vor den „KogelStreetNews” der Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße aus Stolberg. Auf Nummer sechs liegt die Gruppe „Überraschung” vom Jülicher Gymnasium Zitadelle. Eine Vorentscheidung sind diese Punktestände nicht: Nach aller Erfahrung der Vorjahre wird sich das Feld in den kommenden beiden Runden noch einmal kräftig durchmischen.

Zurück zu den „Blue´s Clues”, deren Name sich auf eine Zeichentrickserie bezieht, die unter dem Titel „Blau und schlau” auch im deutschen Fernsehen lief. Gefragt war in Aufgabe 1 - siehe rechts unten - nach dem Datum, an dem eine der größten Unikliniken Europas ihren Namen erhielt.

Klingt einfach, hatte aber einen Haken. „Es gab mehrere authentische Quellen mit zwei verschiedene Gründungsdaten”, sagt Teammitglied Simon Dohmen. Was tun: Würfeln oder Münze werfen? Steffi Bleja erklärte, wie die Gruppe vorging, als das Internet nicht mehr weiter half: „Wir haben schließlich beim Medizinhistorischen Museum in Berlin angerufen.” Es blieb nicht bei diesem einem Gespräch. Diverse Pressestellen und Info-Hotlines wurden um ihr Wissen angezapft. Ein klarer Favorit zeichnete sich am Ende allerdings nicht ab. So schickten die Kreuzauer beide Lösungen ein, belegt durch entsprechende Fundstellen im Netz.

„Mehrere Teams haben noch ein zweites Datum gefunden”, sagt Sebastian Maaßen, Mitarbeiter beim medienpädagogischen Institut Promedia, der für die Auswertung der Ergebnisse zuständig war. „Wir haben uns deshalb entschieden, beide Daten als richtig gelten zu lassen.” Maaßen fand es „toll, wie intensiv sich einige Teams um die richtige Lösung bemüht haben”.

Thomas Schwabe, Sprecher des Netrace-Sponsors NetAachen, nahm das Bestehen der ersten Hauptrunde zum Anlass, den schnellen Kreuzauern persönlich zu gratulieren. Für die wäre ein Sieg nicht das erste gute Abschneiden beim Netrace: Vor zwei Jahren landeten sie auf Platz 5, vor einem Jahr auf Platz 4. Diesmal soll es die 1 werden.

„Wenn ihr gewinnen solltet, was würdet ihr euch vom Preisgeld kaufen?”, fragte Schwabe. So schnell, wie sie die Aufgaben gelöst hatten, so schnell kam auch die einstimmige Antwort der Blues´-Mädels: „Na, Schuhe!”
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