Kino Freisteller Walken

Netrace 2012: Diese zehn Teams sind ganz oben!

Von: Marc Heckert
Letzte Aktualisierung:
netrace angela düren 2012
Erfolgreich: Das Team „Sieger 2011/12” von der Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen: David Meuthrath, Leon Kirschgens, Clara Frank, Linnéa van Dreuten, Marian Schmadalla, Dennis Havenith und ihre Lehrerin Birgit Erschens. Auf dem Foto fehlt der Schüler Fabio Klevenz. Foto: Marc Heckert

Aachen/Düren/Heinsberg. Schluss, Aus, Ende: Das fünfte Netrace ist vorbei. 280 Teams von 81 Schulen aus der gesamten Region waren im Dezember angetreten - insgesamt etwa 2400 Schüler. Vier Runden lang wurden die Teilnehmer mit jeweils fünf Frageblöcken in steigender Schwierigkeit gequält. Nach der letzten Finalrunde stehen jetzt die zehn Siegerteams fest.

Auch wenn wir die genaue Platzierung der Top Ten erst auf der Siegesfeier enthüllen: Gewonnen haben alle Teams jetzt schon. Das Netrace schult die Teilnehmer in so wichtigen Fertigkeiten wie Teamarbeit, Lesegenauigkeit, Konzentration und natürlich im Umgang mit den Instrumenten des Internets - und Spaß macht es außerdem.

Um so mehr freut es die Organisatoren in unserem Verlag, beim Netrace-Sponsor NetAachen und den Netrace-Erfindern vom Institut Promedia, wenn das Konzept sichtbar aufgeht. So etwa beim Team „Sieger 2011/12” von der Maria-Montessori-Schule Aachen. Dass sich einer der Schüler, Fabio Klevenz, derzeit zu Besuch im rund 10.000 Kilometer entfernten Peru aufhält, hinderte ihn nicht am Mitmachen. Der Neuntklässler löste seine Aufgabe von Südamerika aus. „Dafür musste er mitten in der Nacht aufstehen, wegen der Zeitverschiebung”, erklärt Lehrerin Birgit Erschens.

Der einzige Fall einer kontinent-übergreifenden Teamarbeit war die Peru-Connection allerdings nicht. „In unserem Team haben letztes Jahr zwei Schüler während ihres Auslandshalbjahres von den USA aus mitgearbeitet”, sagt Maike Wehmeier vom Team „StreberGarteN” der Aachener Viktoriaschule. Die Oberstufenschüler haben sich an die Benutzung online-gestützter Kommunikationsmittel so gewöhnt, dass sie in diesem Jahr ganz auf Gruppentreffen verzichtet haben. „Wir haben diesmal komplett über Skype gearbeitet”, erzählt Milena Horsmann.

„Dass Schülerteams inzwischen nicht nur über Ländergrenzen, sondern sogar quer über Kontinente und Zeitzonen hinweg am Netrace mitarbeiten, finde ich klasse!”, begeistert sich NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, „Das ist der Geist des Internets.” In der Lage zu sein, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, auch räumlich getrennt, werde den Teilnehmern im späteren Berufsleben zugute kommen. „Unter anderem auf diese Fähigkeit kommt es für die Schüler später an - auch das wollen wir mit dem Netrace vermitteln.”

Wie schon bei den Rallyes der vergangenen Jahre sind 2012 wieder ganz unterschiedliche Schulformen in den Top Ten vertreten: Gesamt- und Realschule, Berufskolleg und Gymnasium. Auch die Jahrgangsstufen sind bunt gemischt: Sechstklässler werden neben Volljährigen auf dem Podium stehen, wenn am Samstag kommender Woche, 5. Mai, im Aachener Ludwig Forum endlich das Geheimnis enthüllt wird: Wer ist denn nun tatsächlich Sieger geworden beim fünften Netrace?

Bis dahin müssen die besten der besten Netracer wohl noch eine weitere schöne Fähigkeit trainieren: Geduld.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.