Mobiles Surfen: Notebook darf nicht immer ins Netz

Von: dpa
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Berlin. Surfen ja - aber nur mit dem Smartphone: Diesen Haken haben einige Datentarife. Wer eine mobile Datenoption oder -flatrate gebucht hat, kann seinen Tarif daher unter Umständen nicht fürs Surfen mit dem Notebook nutzen.

Vor der Tarifwahl sollten sich Verbraucher deshalb beim Anbieter erkundigen oder in den AGB nachlesen, ob auch die Laptop-Nutzung mit dem Handy als Modem (Tethering) gestattet ist, rät „Teltarif.de”. Abhängig von den eingesetzten Endgeräten sollte dann ein Tarif gewählt werden, der am besten zum Surfverhalten passt. Eine Flatrate lohne sich bereits ab einem verbrauchten Datenvolumen von 40 Megabyte (MB) im Monat.

Wer nur mit dem Smartphone surft, kann zu Flatrates greifen, die zu Preisen ab zehn Euro im Monat 200 bis 500 MB Datenvolumen bei HSDPA- oder UMTS-Geschwindigkeit bieten. Ist das Volumen aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit bis zum Ende des Monats gedrosselt. Für normales Surfen oder E-Mails reiche das aber noch aus, erklärt das Telekommunikationsportal. Für regelmäßiges Surfen mit dem Notebook sollten Verbraucher Flatrates wählen, die erst ab einem Gigabyte Datenvolumen oder mehr in der Geschwindigkeit gedrosselt werden. Wer nur an einzelnen, wenigen Tagen im Monat mit dem Notebook ins Netz geht, für den eigneten sich Tagesflatrates, die um die zwei Euro kosten.

Damit das mobile Surfen nicht zur Schleichfahrt wird, sollten Verbraucher einen Anbieter wählen, dessen Netz dort gut ausgebaut ist, wo es am häufigsten genutzt wird. Ein Blick auf die beworbenen, theoretisch erreichbaren Maximalgeschwindigkeiten sei wenig hilfreich, warnen die Experten. Realistische Erfahrungswerte bekomme man am ehesten von Bekannten, die an denselben Orten wie man selbst mobil surfen.

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