Hamburg - Mit Abenteuern lernen: Kindersoftware unter dem Weihnachtsbaum

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Mit Abenteuern lernen: Kindersoftware unter dem Weihnachtsbaum

Von: Cordula Dernbach
Letzte Aktualisierung:
scribbenaut
Ein „Scribblenaut” mit stolzgeschwellter Brust - und ohne Laserschwert: Seine „Waffen” heißen Stift und Notizblock.

Hamburg. Nicht allein für Kinder scheinen die Wochen vor Weihnachten schneller zu vergehen als zu anderen Jahreszeiten. Daher ist es sinnvoll, wenn sich Eltern, Großeltern oder Paten frühzeitig Gedanken über Geschenke für den Nachwuchs machen.

Eine Möglichkeit sind Computer- und Konsolenspiele, die im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse Auszeichnungen wie den „Tommi Kindersoftwarepreis” oder die „Giga-Maus” eingeheimst haben.

„Willi wills wissen: Bei den Wikingern” ist eines der von Experten prämierten und somit empfehlenswerten Spiele. Die Hauptfigur - Willi Weitzel - ist von Grund auf naseweis. Bei dem neuen Titel für den PC nimmt sie das Leben der Nordmänner genauer unter die Lupe. Eine der Fragen, die Willi beschäftigt, lautet: Wie wild waren die Wikinger wirklich? Diese und viele andere Informationen bekommen Kinder im Alter ab acht Jahren mit dem Adventurespiel aus dem USM-Verlag.

In einer 3D-Umgebung müssen sie dazu verschiedene Aufgaben lösen. Über viele Spiele und Informationstafeln erfahren sie außerdem alles über die Wikinger. Wer genug Infos gesammelt hat, kann sein Wissen in einem Quiz testen. Besonders spannend sind die Filme: Hier lässt sich Willi erklären, wie die Wikinger Feuer gemacht haben oder wie ihre Boote aussahen. Das Spiel kostet knapp 20 Euro.

„Yvio - Freibeuter der Karibik” ist eine Kombination aus Brett- und Konsolenspiel. Die allein rund 80 Euro teure Yvio-Konsole wird mit einer Speicherkarte zum Leben erweckt, die dem Spiel beigefügt ist. Einmal auf das Spielbrett gestellt, erklärt die Konsole die Regeln. Das Brett und die Steine sehen zunächst aus wie bei einem ganz normalen Brettspiel. Allerdings ist hier der Clou, dass die Konsole die Bewegung der Spielsteine registriert.

Bei „Yvio - Freibeuter der Karibik” schlüpfen die Spieler in die Rolle von wagemutigen Kapitänen und Händlern. Mit erwirtschafteten Dukaten lassen sich die Schiffe mit neuen Kanonen und besseren Segeln ausstatten. Auch das Erscheinungsbild ihrer Residenz müssen die Kinder im Auge behalten, denn dafür gibt es Prestige und Siegpunkte. Die Konsole meldet sich bei jedem Spielzug zu Wort und gibt helfende Hinweise. Im Kombi-Pack kostet der Titel knapp 100 Euro. Wer schon eine Yvio-Konsole hat, muss für das Spiel knapp 40 Euro investieren.

Nach einem neuartigen Prinzip funktioniert „Scribblenauts” von Warner Bros. für die kleine, tragbare Spielekonsole DS von Nintendo. Die Spieler schlüpfen in die Rolle des kleinen Maxwell. Hilfsmittel, die er benötigt, um die verschiedenen Aufgaben zu lösen, sind aber nicht im Spiel zu suchen, sondern auf einen integrierten Notizblock zu schreiben.

So muss Maxwell zum Beispiel eine Katze vom Dach holen: Indem er das Wort „Seil” auf den Block schreibt, wird das Seil sichtbar, und er kann es zur Rettung der Mieze einsetzen. Schreibt er „Hund”, erscheint ein solcher - mit dem sich die Katze vom Dach jagen lässt. Immer wieder müssen die Spieler auf solch kreative Lösungen kommen - je kreativer, desto mehr Punkte gibt es.

Zwar hat die zuständige Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) die „Scribblenauts” für Kinder im Alter ab sechs freigegeben. Es empfiehlt sich allerdings, den Titel nur Jungen und Mädchen zu kaufen, die bereits etwa neun Jahre alt sind. Er kostet rund 35 Euro.

Ebenfalls ein Rätselspiel ist die neue Ausgabe von „Professor Layton” für den DS: „Die Schatulle der Pandora”. Der Titel von Nintendo knüpft an das erste Abenteuer des Professors an: Layton und sein Assistent Luke bekommen einen Brief von ihrem Freund Professor Schrader, in dem er etwas über die mysteriöse Schatulle schreibt.

In mehr als 150 Knobelaufgaben müssen die Spieler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, logisch zu denken. Nur wenn sie das jeweils aktuelle Rätsel lösen, geht es in der Kriminalgeschichte weiter. Wer nicht vorankommt, kann sich mit den bis dahin errätselten Punkten einen Hinweis kaufen. Das Spiel kostet knapp 35 Euro.

„Abenteuer Erde” heißt ein aktueller Titel für den DS aus der „Was ist Was”-Reihe des Tessloff-Verlages. Auch hier dreht sich alles ums Lösen von Rätseln. In einer Art Schnitzeljagd geht es rund um die Welt - vom Mount Everest über den Südpol und Ayers Rock in Australien bis zu den Viktoria-Fällen und Timbuktu in Afrika.

Überall lassen sich Informationen über Geschichte und Geografie der Reiseziele sammeln. Das Wissen brauchen die Spieler, um die gut 700 Fragen in unterschiedlichen Quizspielen beantworten zu können. Der Titel für Kinder im Alter ab acht Jahren ist zum Preis von knapp 40 Euro zu haben.
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