Redmond - Microsoft will für die Bing-API künftig Geld

Microsoft will für die Bing-API künftig Geld

Von: Thomas Cloer
Letzte Aktualisierung:
2_02295675_2292851.jpg

Redmond. Die Bing Search API - ein Service für Entwickler, mit dem diese Microsofts Web-Suche in Anwendungen und Websites einbauen können - von Microsoft wird kostenpflichtig.

Microsoft hat angekündigt, dass es seine Bing Search API in einen kostenpflichtigen Service umwandelt. So wie jetzt schon die Translator-API wandert auch die Web-Suche in die wachsende Sammlung von Anwendungen und Datenquellen im Azure Marketplace, Microsofts Online-Repository für SaaS-Angebote (Software-as-a-Service).

Der Redmonder Konzern nennt als „ungefähren” Preis für den künftigen Dienst 40 Dollar für 20.000 Abfragen im Monat. Ob es einen Einführungspreis oder ein Freikontingent für Low-Volume-Nutzer geben wird, ist nicht bekannt. Bei Google kostet die Search-API fünf Dollar pro 1000 Queries, allerdings sind 100 Suchanfragen pro Tag kostenlos. Einen Free Tier gibt es zumindest bei Microsofts Übersetzungs-API, wo zwei Millionen Buchstaben pro Monat nichts kosten.

Microsoft verspricht für die kommende kostenpflichtige Such-API aktuellere und relevantere Ergebnisse und bessere Möglichkeiten einer Monetarisierung. Entwickler, die die Bing Search API bereits verwenden, müssen im Zuge der Umstellung allerdings auch einige kleinere Änderungen einarbeiten.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert