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Kostenlose Tools für gemeinsame Reviews

Von: Markus Strehlitz
Letzte Aktualisierung:
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Aachen. Um Dokumente über mehrere Abteilungen hinweg zu beurteilen und zu korrigieren, kommt Collaborative Reviewing zum Einsatz. Hier die besten Tools dafür.

Texte, Fotos, Präsentationen oder Grafikentwürfe - häufig müssen Dokumente von verschiedenen Mitarbeitern über mehrere Abteilungen hinweg beurteilt und korrigiert werden. Jeder muss dabei die Möglichkeit haben, Kommentare oder Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Lösungen für Collaborative Reviewing geben Anwendern die dafür nötigen Funktionen. Die Dateien werden auf einer zentralen Plattform bereitgestellt. Nutzer können diese dann bearbeiten oder Anmerkungen hinzuzufügen. Dazu bieten die Systeme verschiedene Werkzeuge wie digitale Textmarker oder Kommentarfelder.
In der Regel handelt es sich bei den Lösungen um webbasierte Dienste. Einige unterstützen eine ganze Reihe von verschiedenen Datei-Arten wie schriftliche Dokumente, Bilder und Videos. Andere fokussieren sich auf ein bestimmtes Anwendungsgebiet.

www.cozimo.com zielt vor allem darauf, Kreativabteilungen bei ihrer Tätigkeit zu helfen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit an Medien-Dateien wie Bilder und Videos. Daneben ist auch der Austausch von Textdokumenten im PDF-Format und von Präsentationen möglich.

Die Anwender haben verschiedene grafische Elemente zur Hand, um ihre Anmerkungen einzufügen. Die Diskussion über ein Dokument wird durch Collaboration-Funktionen wie einen Online-Chat unterstützt. Alle Aktivitäten zu einem bestimmten Projekt werden aufgezeichnet. So hat der Anwender die Möglichkeit, diese auch später noch einmal aufzurufen.

Für den Schutz des Datenaustauschs sorgt eine SSL-Verschlüsselung. Cozimo unterstützt unter anderem die Bildformate JPEG, TIFF und GIF sowie die Videoformate MOV, AVI und WMV.

Die kostenlose Variante bietet einen Online-Speicher von lediglich zehn Megabyte und erlaubt die Arbeit an einem Projekt. Die Anzahl der verwendeten Ordner und Workgroup-Mitglieder ist nicht limitiert. Die Preise für das kostenpflichtige Angebot reichen von 29 US-Dollar bis 249 US-Dollar pro Monat.

Mithilfe von Tools, die aus Microsoft Word bekannt sind, lassen sich bei http://a.nnotate.com Textdokumente kommentieren. Der Anwender kann unter anderem Textstellen farbig markieren, einkreisen oder Anmerkungen einfügen. A.nnotate ermöglicht auch die gemeinsame Arbeit an Bildern. Die Lösung lässt sich recht intuitiv nutzen.

Der Nutzer legt einen Account an und lädt ein Dokument hoch. Um andere zur Mitarbeit einzuladen, verschickt er einen Link zu dem entsprechenden Dokument.

Wer den kostenfreien Service verwendet, kann pro Monat 30 Seiten hochladen. Über ein eigenes Bezahlsystem in Form von Credits lässt sich der Dienst erweitern.

Für Unternehmen stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung - zum Beispiel für das Dokumentenmanagement. Zudem ist A.nnotate nicht nur als webbasierter Service verfügbar. Firmen können eine Server-Version auch in ihrem Haus installieren.

Ein umfangreiches Angebot an Collaboration-Funktionen umfasst der Web-Dienst http://vyew.com. Anwender kommen in virtuellen Räumen zusammen, um gemeinsam Texte, Bilder oder Videos zu begutachten und Anmerkungen anzufügen. Dafür steht ihnen wie bei anderen Reviewing-Lösungen eine Reihe von Werkzeugen wie etwa Textmarker zur Verfügung.

Für die Kommunikation der Anwender untereinander bietet Vyew Audio- und Videokonferenzen sowie Text-Chats. Zum Funktionsumfang zählt auch Desktop-Sharing - also der Zugriff auf den Bildschirm eines anderen Users.

Wer Vyew umsonst nutzen möchte, muss Online-Werbung in Kauf nehmen. Er kann dann bis zu 20 Räume anlegen. An den Reviewing-Sitzungen können dabei höchstens zehn User teilnehmen. Nutzer, die für Vyew zahlen, erhalten unter anderem eine eigene URL und können das Layout des Web-Dienstes an die Optik der eigenen Firma anpassen.

Auf die gemeinsame Arbeit an Diagrammen konzentriert sich http://flowchart.com. Nutzer können Grafiken erstellen und diese für andere freigeben.

Die Reviewing-Funktionen erlauben es unter anderem, dass User in Diagrammen, die sie begutachten, Felder verschieben oder neue Verbindungslinien einfügen. Die Dateien können im PDF- sowie im PNG-Format auf dem eigenen Rechner gespeichert werden.

Derzeit befindet sich Flowchart.com noch in der Beta-Phase. Zumindest in diesem Status ist die Lösung laut Anbieter noch komplett kostenfrei. Wer Flowchart.com nutzen möchte, muss zuerst eine Einladung beantragen, über die er sich dann anmelden kann.

Eingeschränkt in seiner Nutzung ist auch www.redmark.com. Der Web-Dienst fokussiert sich auf Grafik-Designer. Sie können damit Kunden und Geschäftspartnern ihre Bilder und Grafiken präsentieren. Diese haben dann die Gelegenheit, Änderungen vorzuschlagen.

Zur Verfügung stehen Funktionen, um Kommentare hinzuzufügen sowie per Zeichenstift einzelne Elemente eines Bildes hervorzuheben. Die Nutzung ist einfach: Nachdem der Anwender einen Account angelegt hat, lädt er seine Dokumente hoch und stellt sie anderen per Mail zur Verfügung. Die unterstützten Dateiformate sind JPEG, PNG und PDF.

Derzeit befindet sich Redmarkt noch im Beta-Status. Zum Angebot zählen ein Online-Speicher mit einer Größe von 300 Megabyte sowie die Möglichkeit, zwei Nutzern den Zugriff auf ein Dokument zu gewähren. Wer weitere User anwerben kann, die sich bei Redmark registrieren, erhält unbegrenzte Kapazitäten.
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