Gefährlich statt nützlich: EU-Portal warnt vor Produkten

Letzte Aktualisierung:
EU-Portal
Ohrenbetäubend: Diese in Slowenien produzierte Spielzeugpistole stellt eine Gefahr dar, weil sie erheblich lauter knallt als erlaubt. Foto: dpa

Berlin. Eine Plastikpuppe mit scharfen Kanten, Raumduft-Stäbchen, die krebserregendes Benzol enthalten, oder Reflektorstreifen für Fahrradfahrer, die gar kein Licht zurückwerfen. Solche Produkte braucht kein Mensch - und jeder sollte vor ihnen gewarnt werden.

Diese Aufgabe übernimmt die Europäische Union mit einem Internetportal für Konsumenten. Die Seite (http://dpaq.de/rapex) ist Teil des Rapid Exchange of Information Systems (RAPEX), ein Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Dort wird jeden Freitag eine neue Liste mit gefährlichen oder mutmaßlich gefährlichen Gütern veröffentlicht.

Das kann prinzipiell jede Art von Produkt sein, das gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe oder technische Mängel hat - nur Lebensmittel und Medikamente werden in dem System nicht berücksichtigt.

Wer einen bestimmten Artikel in Verdacht hat, kann die Volltext-Suchfunktion der Seite nutzen, die das RAPEX-Archiv bis 2005 zurück durchforstet. Kleiner Schönheitsfehler: Die Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert