Fallout und Fußball: Neue PC-Spiele-Highlights

Von: Peter Münch, dpa
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Die ganze Stadt ein Skate-Park: Dieser Philosophie von „Shaun White Skateboarding” fallen auch Taxis zum Opfer. Foto: Ubisoft/dpa/tmn

Berlin. Regen, Wind und Kälte haben auch ihr Gutes: Wenn es draußen ungemütlich wird, macht es umso mehr Spaß, am Rechner zu spielen. Im Spätherbst erwartet Spieler die ganze Bandbreite von Neuheiten: Von düster über sportlich bis hin zu mystisch.

Der Südwesten der USA ist verwüstet, nach einem Atomkrieg sind nur Ödland und Ruinen geblieben. Diese finstere Endzeitstimmung beschwört das Entwicklerstudio Obsidian Entertainment in „Fallout: New Vegas” herauf. Der Spieler findet sich im post-apokalyptischen Las Vegas wieder und muss sich mit unheimlichen Kreaturen und Mutanten messen.

Inhaltlich wartet der rund 40 Euro teure dritte „Fallout”-Teil nicht nur mit neuen Schauplätzen, sondern auch mit einem neuen Waffen- und Charaktersystem und einem neuen sogenannten Hardcore-Modus auf, der den Schwierigkeitsgrad anhebt: Plötzlich kann der Spieler nicht mehr fast beliebig viele Waffen umhertragen und muss auch daran denken, zu essen und zu trinken.

Gar nicht düster geht es dagegen bei „Shaun White Skateboarding” zu. Bereits zum dritten Mal leiht Snowboard-Legende Shaun White einer Sport-Simulation seinen Namen. Seit einigen Jahren ist der Wintersportler auch erfolgreich in der Skater-Szene unterwegs. Publisher Ubisoft veröffentlicht nach zwei Snowboard-Spielen nun auch einen Titel, der sich den beliebten Brettern auf Rollen widmet.

Der Traum eines jeden Skaters ist es, seinen eigenen Skate-Park zu haben. Genau das macht „Shaun White Skateboarding” möglich. Die Spieler können eine ganze Stadt nach ihren Vorlieben planen und gestalten - im Mehrspielermodus auch in Zusammenarbeit mit anderen.

Keine Mauer, keine Treppe und kein Geländer ist vor ihnen sicher. Die Spielwelt wirkt etwas hölzern, dafür sind die Charakter-Animationen umso liebevoller umgesetzt. Die Skateboard-Simulation kommt Ende Oktober in den Handel.

Mancher Bundesligaverein sieht in diesen Tagen keiner allzu rosigen Zukunft entgegen. Nun können alle Fußballfans und Stammtisch-Strategen beweisen, dass sie es besser machen können. Dazu veröffentlicht Electronic Arts (EA) die Manager-Simulation „Fifa Manager 2011” (rund 47 Euro).

Zum 10-jährigen Bestehen der Serie gibt es neue Funktionen für Aufstellung, Taktik und Transfermarkt. Der erst kürzlich eingeführte Online-Modus soll nun noch unmittelbareren Einfluss auf das Spielgeschenen haben.

Auch der neue Teil ist wieder vom Entwicklerstudio Bright Future aus Köln entwickelt worden. Auf der Grafikseite erwartet den Spieler keine Revolution, insgesamt wirkt das Spiel aber aufgeräumter und strukturierter als der Vorgänger.

Mystisch wird es am 31. Oktober, wenn von Tripwire Interactive mit „The Ball” ein neues Action-Adventure erscheint. Als Archaöloge verschlägt es den Spieler in die unheimlichen Tiefen eines Vulkans in Mexiko. Dort trifft er auf die Überreste einer vergangenen Hochkultur. Ganz zu Anfang findet er einen seltsamen Ball, der scheinbar magische Kräfte besitzt und im Spiel auch als Waffe fungiert.

„The Ball” ist eine Modifikation des Ego-Shooters „Unreal Tournament”. Die Teotl Studios haben für die Entwicklung auf die „Unreal 3”-Grafikengine zurückgegriffen, die realistische Effekte liefert. Das Spiel an sich ist ein interessanter Genre-Mix aus Ego-Shooter, Geschicklichkeits- und Denkspiel.

Das Verhältnis von Rätseln und Action ist ausgewogen. So muss der Spieler die besagte Kugel zum einen einsetzen, um bösartige Mumien zu bezwingen, aber auch um Schalter umzulegen oder Mechanismen auszulösen. Außer dem Ball gibt es kein Waffen- oder Kampfsystem. Etwas schwach ist die deutsche Übersetzung, die eher zum Schmunzeln als furchterregend ist. Das Spiel wird über das Download-Portal Steam für rund 30 Euro vertrieben
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