Es funkt zwischen Drucker und PC: Einfache Netzwerk-Installation über USB

Von: Ralph Bauer, ddp
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Multifunktionsdrucker mit WLan. Drucker im Netzwerk zu betreiben, war vor Jahren noch eine aufwendige und teure Sache. Wenn es denn überhaupt ging, denn solche Möglichkeiten boten nur Laserdrucker mit speziellen Karten, die über 200 Euro kosteten. Dank WLan-Technik und sinkenden Preisen für Elektronikbauteile können jetzt schon Geräte ab 120 Euro mit mehreren Computern zusammenarbeiten. Dabei vereinen sie sogar Drucker, Scanner und Kopierer in einem Gehäuse. Foto: ddp

Hannover. Drucker im Netzwerk zu betreiben, war vor Jahren noch eine aufwendige und teure Sache. Wenn es denn überhaupt ging, denn solche Möglichkeiten boten nur Laserdrucker mit speziellen Karten, die über 200 Euro kosteten.

Dank WLan-Technik und sinkenden Preisen für Elektronikbauteile können jetzt schon Geräte ab 120 Euro mit mehreren Computern zusammenarbeiten. Dabei vereinen sie sogar Drucker, Scanner und Kopierer in einem Gehäuse.

Solche Multifunktionsgeräte mit WLan hat die Computerzeitschrift „ct” unter die Lupe genommen. Erfreuliches Ergebnis bei allen sechs Geräten: Im Gegensatz zu früheren Drahtlosdruckern, bei denen zum Beispiel zeitweise beim Einrichten die Verschlüsselung deaktiviert werden musste, ging die Installation reibungslos. „Bei den meisten Geräten reichte ein einmaliger Anschluss an den USB-Port”, sagt Redakteur Johannes Schuster.

Sobald der Multifunktionsdrucker dann erkannt war, konnten alle mit dem Router verbundenen Rechner das Gerät problemlos nutzen. Selbst das Scannen verlief reibungslos und die Dokumente konnten vom Gerät an jeden Rechner im Netzwerk geschickt werden. Noch vor einiger Zeit konnte man bei preiswerten WLan-Geräten nur über USB an einem Rechner scannen.

Nach Schusters Erfahrung ist die Verbindung zwischen PC und Multifunktionsdrucker ebenfalls kein Problem. „Wo man mit dem Laptop WLan-Empfang hat, klappt es auch mit dem Drucker”, fasst er das Ergebnis des Tests zusammen. Schwierig seien nur sehr dicke Betonwände oder zu weite Entfernungen zwischen Netzwerkrouter bzw. Basisstation und Drucker.

Eine Empfehlung von der „ct” bekam der Canon MP620. Die Experten bescheinigtem dem Gerät für 150 Euro gute Allroundeigenschaften bei Foto- und Textdruck. Wer hier jedoch ein DIN-A4-Farbbild mit einer Auflösung von 600 dpi scannen möchte, braucht viel Geduld. Der Canon lässt sich dabei über vier Minuten Zeit. Die besten Scanergebnisse bei mittleren Druckkosten und langen Druckzeiten lieferte der Stylus SX405 von Epson für 130 Euro.

Keines der jeweils günstigsten Geräte mit WLan im Test der Fachzeitschrift hat übrigens eine Faxfunktion, dagegen verfügten alle über eine Texterkennungssoftware. Schuster empfiehlt Verbrauchern, die einzelnen Eigenschaften der Geräte zu studieren: „Man muss sich genau überlegen, was man haben will.” So sei abzuwägen, ob man mehr die Fotodruckqualitäten benötige oder etwa einen Scanner mit Einzug.

In jedem Fall sieht Schuster in den WLan-fähigen Multifunktionsgeräten eine gute Alternative: „Sie sind sehr praktisch, man braucht einige Kabel weniger, hat nur noch ein Gerät, auch zum Scannen und schließlich wird die Anschaffung insgesamt noch günstiger.” Den Boom speziell bei WLan-fähigen Geräten begründet Schuster übrigens mit dem Preis der unterschiedlichen Bauteile. So seien die drahtlosen Module inzwischen schlicht günstiger als bisher übliche Netzwerksteckkarten.
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