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Bitkom bemängelt mangelnde Aufklärung zum neuen Personalausweis

Von: dpa
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Klein, vielfach einsetzbar, aber teurer als der alte: Den neuen Personalausweis gibt es ab dem 1. November. Foto: ddp

Berlin. Zum Start des neuen Personalausweises hat der Branchenverband Bitkom erneut die mangelnde Aufklärung seitens der Regierung kritisiert. „Aus unserer Sicht wäre es deutlich besser gewesen, die Marketing-Aufwendungen, die man ja bereits im Haushalt dafür zurückgestellt hat, auch tatsächlich zu verwenden”, sagte Präsidiumsmitglied Dieter Kempf am Montag im „rbb-Inforadio”.

In der Öffentlichkeit wird bis heute über die Sicherheit des neuen Ausweises debattiert. Die Akzeptanz in der Bevölkerung war nach einer Erhebung des Verbands im Jahresverlauf nur sehr gering auf 47 Prozent der Befragten gestiegen.

Sicherheitsbedenken von Computerexperten wies Kempf am Montag zurück. Die Einwände hätten „nichts originär mit dem elektronischen Personalausweis zu tun”. Der Ausweis sei Teil einer ganzen Kette, vom PC bis zum Nutzer. Ein virenbefallener PC könne die gesamte Sicherheitsstrategie außer Kraft setzen. „Das muss man wissen. Genau dazu wäre Aufklärung nötig gewesen.” Sicherheitsexperten hatten kritisiert, dass vor allem der Einsatz einfacher Lesegeräte ohne eigene Tastatur ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen könne.

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