Beim Handy richtigen Internet-Zugangspunkt einstellen

Von: dpa
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Hannover. Viele Wege führen ins mobile Internet - selbst bei ein- und demselben Anbieter. Beim Surfen per Handy ist es deshalb besonders wichtig, den richtigen Weg einzuschlagen, um keine hohen Mehrkosten zu riskieren.

Die verschiedenen Wege heißen in der Fachsprache Zugangspunkte oder APNs (Access Point Names). Sie unterscheiden sich je nach Anbieter und können auch je nach Tarif variieren. „Nutzen sie auf jeden Fall immer die Verbindungseinstellungen, die sie von ihrem Provider erhalten haben”, rät Urs Mansmann von der Computerzeitschrift „ct”.

Denn Flatrates für unbegrenztes mobiles Surfen gelten oft nur für einen bestimmten APN. Wer einen anderen Zugangspunkt des Anbieters nutzt, zahlt unter Umständen drauf.

APN-Informationen finden sich meist auf den Internetseiten der Anbieter. Im Zweifel führt eine direkte Nachfrage zum Ziel. Die meisten Provider unterhalten mehrere APNs, erklärt Mansmann. „Das sind oft Überbleibsel von älteren Verträgen, die die Anbieter noch nicht abgeschaltet haben.” Das Problem: Oft wird bei diesen alten Tarifen nicht nach übertragenem Datenvolumen, sondern zum Beispiel zeitbasiert abgerechnet.

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