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Vorsichtig durch die Nebelbänke und Unwetterfronten fahren

Von: amv
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Nebel
Die Unfallgefahr im Herbst steigt. Äußerste Vorsicht ist nachts bei Feuchtigkeit und Temperaturen um den Gefrierpunkt geboten. Foto: dpa

Hannover. Kurze Tage, lange Nächte. Im Herbst steigt das Unfallrisiko im Straßenverkehr erfahrungsgemäß rapide. Die Ursachen: Nebel, Nieselregen, miese Sicht in der frühen Dunkelheit, rutschige Straßen durch nasses Laub sowie erster Bodenfrost.

Vielfach unterschätzt wird überdies nach Beobachtungen der Fachleute von TÜV Nord in Hannover die Rutschgefahr auf einer feuchten Laubschicht.

Dort kann der Wagen leicht ins Schleudern kommen, warnen sie und ebenso bei Raureif und dem ersten Bodenfrost ist Vorsicht und Voraussicht geboten. „Da hilft nur eines -  Geschwindigkeit drosseln und den Witterungsverhältnissen anpassen“, sagt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland.

Während auf trockener Fahrbahn das Auto bei Tempo 100 nach rund 35 bis 40 Metern zum Stehen kommt, kann sich der Wert auf nasser, durch Laub verschmutzter Fahrbahn verdreifachen. Außerdem verschwinden unter der Blätterdecke Hindernisse wie tiefe Schlaglöcher.

Äußerste Vorsicht ist nachts bei Feuchtigkeit und Temperaturen um den Gefrierpunkt geboten. Besonders auf Brücken oder in Waldschneisen lauern Gefahren durch Bodenfrost. Denn: Brücken werden von oben und unten gleichzeitig gekühlt. Im Wald können schon Minusgrade herrschen, sodass sich auf der Piste eine tückische Reifschicht bilden kann.

Angesagt ist jetzt der Wechsel auf Winterreifen, auch wenn es bislang noch keinen Frost gegeben hat. Ganzjahresreifen sind keine sichere Alternative. „Wer im Sommer und im Winter sicher fahren will, kommt um einen zweiten Reifensatz nicht herum“, lautet das Fazit eines Reifentests von ADAC und der Stiftung Warentest. Geprüft wurden insgesamt 28 Winter- und vier Ganzjahresmodelle auf trockener, nasser, eisiger und verschneiter Fahrbahn.

Unter die Lupe genommen wurden Schnelllauf, Kraftstoffverbrauch sowie Verschleiß. Insgesamt 23 Pneus erhielten das Prädikat „empfehlenswert“. Die Testnote „gut“ wird in der aktuellen Testreihe bei insgesamt acht Modellen vergeben. Vier Winterreifen fallen mit „mangelhaft“ durch. Auch die vier Ganzjahresreifen im Test konnten die ADAC Experten nicht überzeugen. Hier gibt es zwei „mangelhafte“.

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