Bad Windsheim - Teure Telefonate hinter dem Steuer

Teure Telefonate hinter dem Steuer

Von: amv
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Handy am Steuer
Wird man hinter dem Steuer mit einem Mobiltelefon in der Hand erwischt, wird das seit Einführung des neuen Fahreignungsregisters zum 1. Mai mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Foto: dpa

Bad Windsheim. Wird man hinter dem Steuer mit einem Mobiltelefon in der Hand erwischt, wird das seit Einführung des neuen Fahreignungsregisters zum 1. Mai mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Das galt zwar schon zuvor, aber jetzt fällt diese Strafe stärker ins Gewicht, da der Führerschein bereits mit acht statt zuvor mit 18 Punkten entzogen wird, gibt der Automobilclub ARCD in Bad Windsheim zu bedenken.

Grundsätzlich muss der Verstoß müsse nachweisbar sein, das bedeute üblicherweise, dass ein Polizeibeamter das Telefonat beobachtet habe. In Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung ist geregelt: „(1a) Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.“

Ein Autofahrer darf ein Mobiltelefon also nicht in die Hand nehmen und darauf schauen. Auch nicht, um den Akku zu laden, eine SMS zu lesen oder einen Anruf abzulehnen. Erlaubt ist dagegen, das Handy von einem Ablageort zu einem anderen zu legen (OLG Köln, Beschl. V 23.8.2005 - 83 Ss-OWi 19/05).

Kann und will man auf sein Funktelefon während der Fahrt nicht verzichten, ist es am einfachsten, mit einer Freisprechanlage zu telefonieren, empfehlen die ARCD-Fachleute. Fest in Fahrzeuge eingebaute Anlagen bieten sowohl bei der Qualität als auch bei der Bedienung klare Vorteile gegenüber mobilen Freisprecheinrichtungen. Besitzt man keine solche Anlage, hilft nur eins: zum Telefonieren anhalten und den Motor ausschalten.

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