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Seat Ateca XCELLENCE: Gelungener Einstieg

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Seat Ateca XCELLENCE
Der 4,36 Meter lange Ateca XCELLENCE 1.4 EcoTSI präsentiert sich optisch betont kantig, erinnert in seiner Linienführung an den Leon. Foto: obs/SEAT Deutschland GmbH

Weiterstadt. Seat-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Bauer bekommt leuchtende Augen, wenn er auf das erste SUV seiner Marke angesprochen wird: „Der Ateca übertrifft alle Erwartungen.“ Tatsächlich mausert sich das Modell zu einem Bestseller mit Lieferzeiten bis zu einem halben Jahr.

Solche Begehrlichkeit wundert kaum, denn mit dem Ateca hat Seat nicht nur ein äußerlich ansehnliches Kompakt-SUV auf die Räder gestellt, sondern liefert zudem zeitgerechte Technik und eine gute Gesamtqualität.

Der 4,36 Meter lange Ateca XCELLENCE 1.4 EcoTSI (Basispreis: 29.400 Euro/Testwagenpreis: 36.455 Euro) präsentiert sich optisch betont kantig, erinnert in seiner Linienführung an den Leon. Die Ähnlichkeit setzt sich im Innenraum fort. Das Cockpit wurde ohne viel Firlefanz gestaltet, funktional und übersichtlich. Was zu bedienen ist, erschließt ohne Studium der Gebrauchsanleitung.

Der einzige Gag ist der rot-pulsierenden Starterknopf, der aufleuchtet, wenn man auf den Fahrersitz Platz nimmt. Vorne wie hinten gibt es ordentlich Platz für vier Erwachsene. Der Kofferraum fasst 510 Liter. Werden die Lehnen umgelegt, sind es bis zu 1604 Liter. Gegen einen Aufpreis von 490 Euro lässt sich die Heckklappe mit einem Fußschwenk nicht nur elektrisch öffnen, sondern ebenso schließen. Angenehm ist überdies die niedrige Ladekante.

Für zeitgemäße Konnektivität sorgt ein Infotainment-System, dass alle Smartphone-Betriebssysteme gleichermaßen bedient. Wer ein entsprechendes Smartphone besitzt, kann es in einer Ladeschale kabellos neue Energie schöpfen lassen. Dort positioniert verbindet es sich induktiv mit der empfang verbessernden Dachantenne.


Zeitgemäß ist überdies die Ausstattung an Assistenz- und Hilfssystemen bis hin zu einer radargesteuerten Geschwindigkeitsregelung plus Notbremsfunktion. Stopp&Go-Verkehr bewältigt der Ateca mit seinem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe selbstständig und wer mag, kann das Einparken der Elektronik überlassen (Aufpreis samt Rundumsichtkamera: 1070 Euro).

Mit dem 1.4 TSI-Benziner zeigt sich der Wagen passend ausgestattet. Der Vierzylinder-Turbo entwickelt sein maximales Drehmoment (205 Newtonmeter) bereits bei 1500 Umdrehungen und damit eigentlich so früh wie üblicherweise Diesel. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei knapp 200 Kilometer pro Stunde (km/h). Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist demnach nach 8,6 Sekunden abgehakt. Als Durchschnittsverbrauch je 100 Kilometer weist der Bordcomputer 7,5 Liter aus.

Anfangs ist man von der Leichtigkeit und Agilität überrascht, mit der sich der Ateca bewegen lässt. Mit zunehmendem Kennenlernen traut man sich auch sportive Fahraktionen zu, die das grundsätzlich eher straff ausgelegt Fahrwerk sicher absolviert. Der Fronttriebler mit seinem elektronisch geregelten Sperrdifferenzial lenkt geflissentlich, wirkt angenehm leichtfüßig und sicher. Diese Fahrcharakteristik wird durch die wirkungsvollen und standfesten Bremsen unterstützt.

Der Ateca erweist sich nicht als x-te Variante bekannter Technik aus dem VW-Konzern, sondern setzt mit seinem Design und Fahrverhalten eigene Marken. Das kommt beim Käufer offenbar gut an. Bis zum Jahresende wollte Seat rund 10.000 Stück verkaufen. Das sollte klappen, denn schon vor dem Verkaufsstart lagen 5000 Vorbestellungen vor.

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