Losheim am See - Reifen werden stiefmütterlich behandelt

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Reifen werden stiefmütterlich behandelt

Von: amv
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Reifen
Reifen werden schlecht behandelt - dies bestätigt die Sachverständigenorganisation KÜS. Foto: dpa

Losheim am See. Nach wie vor wird der Reifen stiefmütterlich behandelt, kritisiert die Sachverständigenorganisation KÜS in Losheim am See. Bei der Fahrzeugbereifung dokumentierten ihre Prüfingenieure in der ersten Hälfte diesen Jahres 50.863 Mängel.

Dabei wurden im Prüfbericht 7.717-mal Alterungsrisse bemängelt und 3.598-mal beschädigte Reifen. 4.176-mal wurden andere Beschädigungen oder Mängel bescheinigt.

Eine stattliche Zahl in der Mängelbilanz ist auch die Sparte "Größe-Bauart-Kennzeichnung". Hier geht es in der Hauptsache um Reifen, die für das Fahrzeug auf dem sie montiert sind, nicht zugelassen wurden.

Den höchsten Anteil innerhalb der Reifenmängel stellt nach wie vor die Profiltiefe. 15.631-mal war die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von 1,6 Millimeter nicht mehr vorhanden.

Fast alle Mängel an den Reifen werden als "Erhebliche Mängel" eingestuft. Das heißt, die Plakette wird verweigert und das Fahrzeug muss noch einmal mit mängelfreier Bereifung vorgeführt werden. "Diese Mängeleinstufung zeigt deutlich die Wichtigkeit intakter Reifen für die Verkehrssicherheit", mahnt Peter Schuler, der Bundesgeschäftsführer der KÜS.

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