Stuttgart - Operation gelungen: Die neue Mercedes V-Klasse

Operation gelungen: Die neue Mercedes V-Klasse

Von: amv
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V-Klasse Mercedes
Die neue V-Klasse bietet ein enormes Platzangebot und vielfältige Variationsmöglichkeiten der Sitze auf im Boden eingelassenen Schienen. Foto: dpa

Stuttgart. Platz in Hülle und Fülle, eine beispielhafte Sicherheitsausstattung samt vielen cleveren Details, so will Mercedes mit der neuen V-Klasse in der Liga der Familien-Vans punkten. Nicht nur der Name hat sich verändert. Den Schritt zurück von der Modellbezeichnung Viano zur V-Klasse betonen die Mercedes-Designer mit einer optischen Anpassung an die Pkw-Gesichter der Sternenträger.

Die Charakteristika der neuen C- und S-Klasse sind in der Front der komplett neu entwickelten Großraumlimousine unübersehbar. Desgleichen offenbart der übersichtliche und klar gegliederte zweigeteilte Instrumententräger der V-Klasse die augenscheinliche Verwandtschaft zur Pkw-Familie. Projektleiter Klaus Benzinger sagt: „Wir haben Wertanmutung und hochwertige Materialien von Mercedes in die neue V-Klasse verpflanzt.“ Die Operation ist gelungen.

Das generell luxuriöse Gesamtbild der neuen Großraumlimousine ändert sich selbst durch teils unterschiedliche Spaltmaße oder den hohlen Klang beim Klopfen auf das optisch schöne Zierteil nicht. Die V-Klasse bietet ein enormes Platzangebot und mannigfaltige Variationsmöglichkeiten der Sitze auf im Boden eingelassenen Schienen. Vier komfortable Einzelsessel mit Armlehnen im Fond gibt es in Serie. Zweier- oder Dreiersitzbank sind auf Wunsch zu haben.

Damit soll - und kann - die V-Klasse (zwei Radstände und drei Fahrzeuglängen von 4,90 bis 5,37 Meter) die Ansprüche von Familien erfüllen, ausreichend Raum für Sportgeräte jeglicher Art bieten oder als Shuttle-Fahrzeug beste Dienste leisten. Der Einstieg nach hinten erfolgt durch eine Schiebetür auf der Beifahrerseite. Auf der Fahrerseite gibt es das Schiebeelement als Option wie auch eine separat zu öffnende Heckscheibe samt zweiter Ladeebene.

Die Materialauswahl macht einen hochwertigen Eindruck. Türverkleidungen, Polsterung und Polsterstoffe, Verzierungen, Schalter und Knöpfe, alles wirkt so, wie es der Kunde von einem Mercedes wohl erwarten kann. Das gilt ebenso für das niedrige Geräuschniveau. Der Fahrtwind macht sich erst jenseits von Tempo 170 dezent bemerkbar. Die Motoren brummen erst ab 3000 Touren ein klein wenig lauter. Somit steht dem entspannten Reisen in der V-Klasse nichts im Weg.

Dazu trägt überdies das gut abgestimmte und vor allem auf Komfort ausgelegte Fahrwerk bei. Zügige Kurvenpassagen sind dennoch kein Problem. Die dazu notwendige Kraft liefert ein 2,1-Liter-Diesel, der in drei Leistungsstufen zu haben ist. Der V200 CDI mit 136 PS verbraucht laut Hersteller im Normzyklus 5,8 Liter und kostet in der vorerst ausschließlich angebotenen 5,14 Meter langen Version 42.900 Euro. Der 164 PS starke V220 CDI steht mit 43 911 Euro und das Spitzenmodell, der V250 Blue Tec (190 PS/EU6) mit 49 183 Euro in der Preisliste.

Alle Versionen sind umfangreicher ausgestattet als der bisherige Viano. Besonders erwähnenswert dabei ist der für die Sicherheit bedeutsame Seitenwindassistent, der dem Ausbrechen des Wagens selbst bei starken Böen spürbar entgegenwirkt.

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