Opel Mokka: Mini-SUV ist als Fronttriebler oder Allradler zu haben

Von: Norbert Michulsky, dapd
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Optisch bietet der Mokka die üblichen Insignien kleiner Geländewagen: Unterfahrschutz an Front und Heck gehören ebenso dazu wie das höhergelegte Fahrwerk, Dachreling und eine insgesamt bullig wirkende Karosserie. Foto: dapd

Rüsselsheim. Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke ist sich sicher: „Der Markt der Mini-SUVs wird in den nächsten Jahren weiter wachsen.” Bisher tummeln sich dort etwa Skodas Yeti und der Mini Countryman - nun will Opel mit seinem Modell Mokka mitmischen.

Anders als der glücklose und größere Antara, im Grunde ein umgemodelter Chevrolet Captiva, entstand der Mokka komplett in Rüsselsheim. Als technische Basis diente der Corsa.

Optisch bietet der Mokka die üblichen Insignien kleiner Geländewagen: Unterfahrschutz an Front und Heck gehören ebenso dazu wie das höhergelegte Fahrwerk, Dachreling und eine insgesamt bullig wirkende Karosserie. Das Armaturenbrett weckt Erinnerungen an den Astra. Trotz seiner kompakten Außenlänge (4,28 Meter) bietet der Mokka einen bis zu 1.372 Liter großen Laderaum und fünf Sitze.

„Der Mokka komprimiert die Stärken traditioneller, größerer SUV auf ein zeitgemäß kompaktes Format”, betont deshalb Opel-Chef Stracke. Zum beschworenen Zeitgeist gehört auch, dass der Mokka als reiner Fronttriebler zu haben ist. Gegen entsprechenden Aufpreis wird ein Allradsystem eingebaut, das bei Bedarf stufenlos Kraft zu den Hinterrädern leitet, wenn es Traktion und Handling erfordern. Zwtl.: Adaptives Licht und rückenfreundliche Sitze

Drei Motoren stehen zur Wahl. Alle sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Das Benziner-Angebot umfasst zwei Aggregate, einen 1,6 Liter-Saugmotor (115 PS) sowie einen 1,4-Liter-Turbo (140 PS). Dieselkunden steht ein 130 PS starker 1.7 CDTI mit 300 Newtonmetern (Nm) zur Verfügung. Der 1.4 Turbo sowie der 1.7 CDTI sind wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe (Serie) oder sechsstufiger Automatik lieferbar.

Zumeist gegen Aufpreis kann der Mokka-Kunde eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen genießen, die in diesem Marktsegment noch unüblich sind: Die Sicherheit bei Nachtfahrten erhöht das adaptive Lichtsystem AFL+ auf Basis der dritten Generation der Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent. Die Frontkamera ermöglicht weitere Assistenzfunktionen wie Spurassistent und Verkehrszeichenerkennung.

Außerdem lässt sich der Opel Mokka mit ergonomischen Frontsitzen ausstatten, die von den Experten der „Aktion Gesunder Rücken” (AGR) zertifiziert wurden. Und zusätzlich zu seinem großen Laderaum bietet das Modell auf Wunsch die neueste Generation des voll integrierten Flex-Fix-Fahrradträgers.

Beim Thema Kosten hüllt sich Opel einstweilen noch in Schweigen. Allerdings geben die Preisniveaus der Mitbewerber Skoda Yeti (ab 18.300 Euro) und Mini Countryman (ab 20.200 Euro) einen Hinweis darauf, womit wohl zu kalkulieren ist.
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