Duisburg - Neuwagenkauf wird teurer

Neuwagenkauf wird teurer

Von: amv
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Neuwagen werden wieder teurer. Foto: dpa

Duisburg. Neuwagenkäufer müssen tiefer ins Portemonnaie greifen. Das zeigt die jüngste Rabattstudie des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen. Der CAR Rabatt-Index ging von zuletzt 134 auf 130 Zähler zurück und liegt nahezu auf dem niedrigeren Vorjahresniveau.

„Mit Ausnahme der Eigenzulassungen war an allen Komponenten des CAR Rabatt-Index die rückläufig Tendenz abzulesen“, sagt CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer. Zugleich haben sich die Lieferzeiten erhöht. Für die Marktbeobachter ein Zeichen, dass sich der deutsche Automarkt von seiner schlechten Verfassung der ersten neun Monaten erholt. Die Sonderaktionen der Hersteller waren im Monat Oktober mit niedrigeren Kundenvorteilen ausgestattet und auch die Händler haben im Durchschnitt die Rabatte auf die 30 meistverkauften Neuwagen im Privatkundenmarkt gesenkt.

Der mittlere Rabatt bei Internetvermittlern angebahnten Neuwagenkäufen ging um 1,3 Prozent auf 18,8 Prozent zurück. Einzig der große Anteil an Zulassungen auf Hersteller und Händler, die so genannten Eigenzulassungen, wird nach Ansicht von Dudenhöffer „auch in den kommenden Monaten noch für einen großen Bestand an Tageszulassungen und jungen Gebrauchtwagen führen. Da sind für Autokäufer noch manche Schnäppchen möglich. Besonders bei Opel fällt den CAR-Fachleuten erneut der extrem hohe Eigenzulassungsanteil von 50 Prozent auf. Jeder zweite neue Opel wurde damit im September entweder vom Hersteller selbst oder einem Opel-Händler zugelassen.

Beim Opel Corsa entfielen sogar 62 Prozent aller Neuzulassungen im September auf Opel oder Opel-Händler. Dies steht im deutlichen Widerspruch zu der von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann angekündigten Senkung der Rabatte. Mit höheren Eigenzulassungen ist derzeit auch Audi im Markt. Insgesamt 34 Prozent aller Audi wurden im September als Eigenzulassungen in den Markt gebracht, rechnen die CAR-Forscher vor. „Bei Audi spürt man offensichtlich das Nachlassen auf der Innovationsseite bei den Fahrzeugen im Markt und die Produktoffensive von Mercedes und BMW“, meint Dudenhöffer.

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