Neuvorstellung: Der Opel Adam mit Offroad-Optik und Cabrio-Feeling

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Opel Adam Rocks
Ein Kleiner wird groß: Der Opel Adam Rocks wirkt durch sein Faltdach und allerlei Chrombauteile nun wesentlich selbstbewusster. Foto: dpa

Rüsselsheim. Der Opel Adam geht unter die Rocker. Statt Leder und Nieten sind es aber muskulöse Kunststoff-Beplankungen und allerlei Chrom, die den kleinen Rüsselsheimer mit Beinamen „Rocks“ kraftvoller als seine Serienbrüder aussehen lassen.

Als Topmodell der Baureihe gebührt dem Rocks zudem die Ehre, als erstes von einem neuen Dreizylinder-Triebwerk angetrieben zu werden. Etwas mehr Bodenfreiheit (15 Millimeter), Radkästen und Schweller mit schwarzen Kunststoffverkleidungen sowie ein optischer Unterfahrschutz machen den 3,75 Meter langen Zweitürer zu einem Hingucker.

Ergänzt wird der selbstbewusst-freche Auftritt durch Glanzpunkte wie die bumerangförmigen Spangen um die Nebelleuchten. Mit den optional in zahlreichen Farben erhältlichen Accessoires wie Spiegelverkleidung, Kühlerspange oder Dachaufbau kann man den so genannten „Mini Cross-Over“ zu seinem ganz individuellen Stadtflitzer kreieren.

Apropos Dach: Im Adam Rocks sorgt ein bis Tempo 140 elektrisch zu öffnendes oder schließendes Faltdach - wahlweise in schwarz oder dunkelbraun - in fünf Sekunden für Cabrio-Gefühle. Die dreilagige Stoffhaube so gut gedämmt, dass es nie unangenehm laut wird im Innenraum. Eine geringe Geräuschentwicklung war überdies eines der Entwicklungsziele für den neuen Dreizylinder-Einstiegsmotor, der die bisher im Adam erhältliche Antriebspalette (1,2 Liter/70 PS sowie 1,4-Liter/87 PS/100 PS) erweitert. Das ist den Opel-Technikern ebenso gut gelungen wie die Fahrdynamik für das wahlweise mit  90- oder 110 PS-starke Einliter-Aggregat.

Schon bei ersten Fahreindrücken zeigt sich, der Motor hängt richtig gut am Gas, arbeitet agil und laufruhig. In 9,9 Sekunden ist mit der stärkeren Version aus dem Stand die Tempo-100-Marke erreicht (Werksangaben). 11,9 Sekunden dauert es mit dem kleineren der Beiden. Mit einem Normverbrauch von 5,1 beziehungsweise 4,5 Litern erfüllt der Direkteinspritzer zumindest auf dem Papier den Anspruch an Schonung der Ressourcen.

Den Alltag angenehmer macht das gut abgestimmte Sechsgang-Getriebe - ebenfalls eine Neuentwicklung - gleichermaßen wie das serienmäßige Sportfahrwerk. Es sorgt dafür, dass diese Adam-Version spurtreu selbst schnellere Kurven nimmt, ohne es an nötigem Komfort fehlen zu lassen.

Komfortbedürfnisse erfüllt überdies schon die Serienausstattung, die Opel dem Adam Rocks - ab 15.990 Euro und damit 4.240 Euro mehr als das Basismodell - mit auf dem Weg gibt. Dazu gehören die 17-Zoll-Aluräder ebenso wie eine Klima- und eine Audioanlage samt USB- und Bluetooth-Schnittstelle, elektrische Fensterheber sowie elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel. Auch eine Servolenkung mit City-Modus zum leichteren Einparken, ein Bremsassistent, eine Berganfahrhilfe und Tempomat sind mit an Bord.

Opel-Manager gehen davon aus, dass sich 15 Prozent der Adam-Kunden für das neue Familienmitglied entscheiden werden. Insgesamt sind in Deutschland seit der Markteinführung im März des vergangenen Jahres 35.000 Adam verkauft worden. 50 Prozent der Käufer kamen dabei laut Opel von anderen Marken. Und: 53 Prozent der Adam-Kunden entschieden sich für hochwertige Ausstattungen, gaben im Durchschnitt 16.000 Euro für den dann ganz individuell nach ihrem Geschmack ausgestatteten Stadtflitzer aus.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert