Köln - Neuvorstellung: Citroen Cactus fällt aus dem Rahmen

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Neuvorstellung: Citroen Cactus fällt aus dem Rahmen

Von: amv
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Köln. Der neue Citroen Cactus will an alte Traditionen anknüpfen. Lange besaß die Marke mit dem Doppelwinkel den Ruf von Innovationsfreudigkeit und bemerkenswertem Design. In der jüngeren Firmengeschichte wurde das Unternehmen dem nur vereinzelt gerecht.

Mit seinem unaufgeregten, aber ungewöhnlichen Design, einigen netten und neuen Ideen sowie erprobter Technik positioniert sich der Cactus als ein individualistischer Stadtwagen irgendwo zwischen der Kleinwagen- und Kompaktklasse und ist doch dank seiner äußeren Erscheinung sofort erkennbar. Mit einer Länge von 4,16 Metern und 1,73 Metern Breite bietet die jüngste Citroen-Kreation vorn ein gutes Raumangebot.

Bei den breiten Vordersitzen spricht Citroen von einer Sofa-ähnlichen Lösung, die gleichwohl den Körper ordentlich abstützt. Im Fond wird es enger, vor allem, wenn man mehr als 1,75 Meter Körpergröße misst. Weniger vorteilhaft präsentiert sich der Wagen im Punkt Variabilität. So ist die Rücksitzbank nur einteilig umlegbar und dies gestaltet sich zudem als etwas umständlich. Außerdem wurde die Ladeöffnung ziemlich schmal geschnitten. Der Kofferraum bietet ein Volumen von rund 350 Liter. Darüber hinaus gibt es im Innenraum diverse und zweckgerechte Ablagen sowie Staumöglichkeiten. Das waagegerecht ausgerichtete Armaturenbrett zeigt sich erfreulich aufgeräumt. Es gibt nur wenige Tasten und Schalter.

Die meisten Funktionen werden über ein serienmäßiges, mittiges 7-Zoll-Display gesteuert, das zudem die Schnittstelle zu diversen Infotainmentfunktionen darstellt. Das Handschuhfach mit einem Deckel im Stil eines alten Reisekoffers bietet erfreulich mehr Stauraum als die meisten anderen. Möglich wurde dies durch einen Kniff: Den Beifahrerairbag platzierten die Entwickler im Fahrzeughimmel. Ein nettes Detail: Stabile Schlaufen dienen zum Zuziehen der Türen. Unverwechselbares äußeres Kennzeichen den Cactus sind die augenfälligen Airbumper an Flanken und Schürzen. Sie strukturieren einerseits das Design des Cactus. Weitaus wichtiger: die Plastikpolster mit Luftkaspeln dienen als Aufpralldämpfer und schützen die Karosserie vor kleineren Blessuren. Stöße bis zu Kilometer pro Stunde sollen sie aushalten.

Bei ersten Fahreindrücken gibt sich der Cactus als ein agiles Fahrzeug mit hohen Sicherheitsreserven etwa bei Kurvenfahrten. Nicht nur in seinem natürlichen Habitat, also im urbanen Umfeld, reichen die angeboten Fahrleistungen völlig aus. Die Motoren - 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit Leistungen zwischen 75 PS bis 110 PS, sowie ein 1,6-Liter-Diesel (99 PS) - sind bewährte Konzern-Aggregate. Insgesamt offeriert Citroen für den Cactus drei Ausstattungslinien. Die Preisliste beginnt bei 13 990 Euro. Doch das Basismodell besitzt weder hintere Kopfstützen, noch Klimaanlage, noch Radio. Für das Top-Modell e-HDi 92 werden 22 990 Euro fällig und mit einigen Komfortfeatures sogar mehr.

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