Schwalbach - Mit der Keilform Richtung Zukunft: Range Rover Evoque

Mit der Keilform Richtung Zukunft: Range Rover Evoque

Von: Werner Poggenpohl, dapd
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Range Rover
Aufstand im Segment der kompakten SUVs: Ein Neuling schickt sich an, die Etablierten ganz schön zu ärgern. Der Range Rover Evoque ist das kleinste Modell, das von der britischen Traditionsmarke Land Rover jemals angeboten wurde - und zeigt in allen Lagen wahre Größe. Zudem offenbart der Evoque einen radikalen Paradigmenwechsel, wie ihn das Schwesterunternehmen Jaguar mit dem XJ vorexerziert hat. Foto: dapd

Schwalbach. Aufstand im Segment der kompakten SUVs: Ein Neuling schickt sich an, die Etablierten ganz schön zu ärgern. Der Range Rover Evoque ist das kleinste Modell, das von der britischen Traditionsmarke Land Rover jemals angeboten wurde - und zeigt in allen Lagen wahre Größe.

Zudem offenbart der Evoque einen radikalen Paradigmenwechsel, wie ihn das Schwesterunternehmen Jaguar mit dem XJ vorexerziert hat. Zeigten die Modelle des britischen SUV-Spezialisten bislang ein sehr kantiges Design samt eher konservativem Interieur, so ist der Evoque nunmehr rundum auf modern getrimmt.

Flankiert wird der zeitgeistige Auftritt von Apps, Youtube-Channel und Facebook-Adressen. Ohne Frage soll die britische Traditionsmarke nun auch einem jüngeren Publikum schmackhaft gemacht werden. „Der Evoque - Einstiegspreis 33.100 Euro - ist das Modell mit den besten Vorverkäufen aller Zeiten.

Weltweit liegen bereits 18.000 feste Bestellungen vor, und es versteht sich von selbst, dass er sich auch zum volumenstärksten Modell aller Zeiten entwickeln wird”, sagt Peter Modelhart, Geschäftsführer Land Rover Deutschland.

Kein Zweifel: Es ist in erster Linie die aufregende Optik, die dem Evoque einen langen Erfolgsweg aufzeichnet - wahrscheinlich bis weit in die nächste Generation hinein. Prägend sind die stark betonte Keilform, muskulöse Schultern, eine weit hochgezogene Gürtellinie und markante Formen der Fensterflächen.

Der kleine Premium-SUV ähnelt also stark Land Rovers LRX Concept Car, das 2008 auf der Detroit Motorshow für großes Aufsehen gesorgt hatte.

Die Optik allein macht aber nicht den vollen Wert des Evoque aus. Dazu tragen auch der hohe qualitative Standard bei der Auswahl der diversen Materialien und deren Verarbeitung samt einem kompetent gebündelten Paket an Technik bei. Das beginnt bei den leistungsstarken und effizienten Triebwerken und reicht bis hin zu Features, die unter anderem ein hohes Maß an Geländetauglichkeit garantieren sollen.

Bei ersten Fahreindrücken auf Terrains, die man nicht einmal zu Fuß betreten möchte, bewies der Evoque ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Gleiches gilt auch fürs Fahren auf Asphalt, wo der spürbare Fahrkomfort, gepaart mit Agilität und Sicherheit auf hohem Niveau, den Premiumanspruch erlebbar macht.

Klassisch ist dieser kleine Land Rover natürlich mit Allradantrieb. Ab Januar wird er aber auch mit Frontantrieb angeboten. Auch zwei Karosserieformen bestimmen das Evoque-Angebot: ein dreitüriges Coupé und ein Fünftürer mit etwa 30 Millimeter höherer Dachlinie, was den Passagieren im Fond mehr Kopffreiheit beschert und zudem das Kofferraumvolumen auf 1445 Liter erhöht. „Deshalb gehen wir auch davon aus, dass der Fünftürer 75 Prozent des Verkaufs in Deutschland ausmachen wird”, sagt Modelhart.

Die Motoren-Palette beinhaltet den 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 oder 190 PS. Parallel dazu wird ein Zwei-Liter-Benziner mit 240 PS angeboten. Ein Beispiel für hohe Effizienz ist der 150 PS starke Diesel im Coupé (Zweitürer), das nur 129 g/km CO2 ausstößt und im Verbrauch knapp unter fünf Litern auf 100 Kilometer liegt (Werksangaben) - in der Klasse der kompakten SUVs wären dies Spitzenwerte.

Bei der Ausstattung offeriert der Evoque drei Linien, die unternehmenstypisch schier ungezählt zu verfeinern und zu individualisieren sind - zum Beispiel mit unterschiedlichen Dachfarben, besonderen Leichtmetallrädern und verschiedenen Metall- oder Holzdekoren im Innenraum.

Solche Individualwünsche gehen natürlich ins Geld. Doch das wird Evoque-Käufer erfahrungsgemäß nicht beeindrucken. Peter Modelhart: „Wir gehen davon aus, dass auch hiervon reichlich Gebrauch gemacht wird, denn unsere Kunden toben sich nach wie vor gern beim Interieur aus.”
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