Mercedes GT AMG: Zwischen Straße und Rundkurs

Von: amv
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Der Zweisitzer ist Nachfolger Flügeltürer SLS AMG, mithin die zweite Eigenentwicklung aus dem Hause AMG und die hat alle Chancen, auch ohne Flügeltüren ebenfalls ein Erfolgsmodell zu werden. Foto: dpa

Affalterbach. Eine schier endlos-lange Motorhaube, eine bullige Frontansicht, keine unnötigen Ecken und Kanten, die dem Fahrtwind Angriffspunkte bieten, ein Fahrwerk mit Rennstrecken-Performance samt einem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor (510 PS), mit dem Mercedes GT AMG hat die High-Performance-Marke von Mercedes-Benz einen Sportwagen auf die Räder gestellt, der selbst eingefleischte Porsche-Fans ins Grübeln bringen kann.

Der Zweisitzer ist Nachfolger Flügeltürer SLS AMG, mithin die zweite Eigenentwicklung aus dem Hause AMG und die hat alle Chancen, auch ohne Flügeltüren ebenfalls ein Erfolgsmodell zu werden. Bei der ersten Begegnung mit dem Supersportwagen besticht der neue AMG innen mit klaren Linien, hochwertigen Materialien und einer guten Übersicht über alle Anzeigen. Anders als beim SLS haben sich die Designer für klassische Rundinstrumente entschieden.

Die Mittelkonsole mit den typischen AMG-Schaltern auf beiden Seiten wirkt edler als ehedem im SLS. Unter der Haube des GT haben die Entwickler  einen Vierliter-V8-Biturbo mit 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern platziert. Dieser Motor ersetzt den 6,2-Liter-V8-Sauger des SLS. Das spart ebenso wie die aus Aluminium gefertigte Karosserie Gewicht. Mit 1,5 Tonnen kommt der GT auf ein Leistungsgewicht von etwa drei Kilogramm pro PS.

Das kann sich mehr als sehen lassen, immerhin liegt der AMG damit auf Augenhöhe mit einem Porsche 911. Nach 3,8 Sekunden passiert der GT aus dem Stand heraus die Tempo-100-Marke. Danach liefert das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung bis 310 Kilometer pro Stunde (elektronisch abgeregelt) jeweils die passende Fahrstufe (Werksangabe).

Ab knapp 135.000 Euro solle der GT S kosten, das sind fast 60.000 Euro weniger als AMG für den SLS aufgerufen hatte und um die 30.000 Euro weniger als ein Elfer Porsche. Wer mag, kann mit dem GT seine fahrerischen Talente auf einer Rundstrecke ausloten. Einerseits. Anderseits zeigt sich der GT als ein entspannter Reisewagen, mit dem man gerne lange Strecken fährt.

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