Mercedes C-Klasse T-Modell: Ein Kombi im wahrsten Sinne

Von: amv
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C-Klasse T-Modell
Pluspunkte sammelt das neue T-Modell mit seiner größer gewordenen Variabilität und Funktionalität. Foto: dpa

Stuttgart. Kombis sind überaus beliebt. Ihr Anteil liegt hierzulande in der Mittelklasse bei bis zu 95 Prozent. Das wundert wenig, denn dereinst vornehmlich auf viel Laderaum getrimmt, bieten sie inzwischen auch ein attraktives Äußeres. Sozusagen das beste zweier Welten.

Als aktuellstes Beispiel kann das T-Modell der neuen C-Klasse von Mercedes gelten. Aufbauend auf der Limousine, die in Sachen Qualität, Komfort und Wertanmutung gegenüber dem Vorgängermodell klar gewonnen hat, legt jetzt der Kombi nach. 80 Millimeter mehr Radstand (2,84 Meter) bringen ein deutliches Plus für die Beinfreiheit auf der Rückbank. Der Raumgewinn beträgt satte 4,5 Zentimeter.

Zuwachs verzeichnet zudem das Ladeabteil, das nun eine maximale Kapazität von 1510 Liter (plus zehn) hat. Sind alle Plätze besetzt, verbleiben noch ordentliche 490 Liter (plus fünf). Pluspunkte sammelt das neue T-Modell darüber hinaus mit seiner größer gewordenen Variabilität und Funktionalität. So ist die Rückbank jetzt im Verhältnis 40:20:40 statt wie bisher 60:40 geteilt umklappbar. Praktisch: die elektrische Entriegelung der hinteren Lehnen. Auf Knopfdruck fallen sie einzeln nach vorn und es entsteht eine ebene Fläche.

Aufgrund der Fahrwerks- und Lenkungsänderungen, der neuen Vierlenker-Vorderachse sowie der Gewichtseinsparung (minus 65 Kilogramm) lässt sich der Kombi agiler und komfortabler bewegen als der Vorgänger. Leicht und locker geht es selbst bei schneller Fahrt um die Kurven. Der jetzt 4,70 Meter lange Wagen (plus zehn Zentimeter) bleibt kreuzbrav in der Spur. Schlechte Wegstrecken überwindet das T-Modell ebenfalls souverän, hält dabei Stöße sowie Schläge von den Passagieren ab. Erstmals gibt es gegen Aufpreis eine Luftfederung (1416 Euro), ein Novum in dieser Fahrzeugklasse. Das Airmatic genannte System soll laut Mercedes für eine Rundum-Niveauregulierung und damit besten Fahrkomfort auch bei beladenem Fahrzeug sorgen und den Spagat „zwischen hohem Fahrkomfort und dynamisch-agilem Fahrverhalten“ schaffen.

Für den Antrieb hat Mercedes zunächst drei Vierzylinder- und einen Sechszylinder-Benziner mit einer Leistung von 156 bis 333 PS im Angebot. Auf der Dieselseite stehen zwei 1,6-Liter-Motoren (116 PS/136) PS sowie zwei 2,2-Aggregate (170 PS/204 PS) zur Wahl. Zudem gibt es den C300 Hybrid. Hier ist der 204 PS starke 2,2-Liter-Selbstzünder mit einem E-Motor kombiniert, der seinerseits 27 PS leistet.

Die E-Maschine unterstützt den Diesel beim Anfahren und Beschleunigen, spart so im Normzyklus etwa zehn Prozent Kraftstoff gegenüber dem reinen Diesel. Unterwegs mit dieser Variante überzeugt die Modellvariante mit sehr leisen Arbeitsgeräuschen, hoher Laufkultur und enormer Durchzugskraft. Doch beim direkten Vergleich mit dem Diesel ohne elektrische Unterstützung (45.696 Euro) schneidet der nicht schlechter ab - und das auch nicht beim real gemessenen Verbrauch. Die Mehrkosten von vermutlich etwa 3000 Euro werden deshalb wohl nur Technikverliebte investieren. Apropos Kosten: Die Preisliste beginnt bei 35.224 Euro für den Einstiegsbenziner, der kleinere Diesel kostet 40.341 Euro.

Ausstattungstechnisch folgt der Kombi in seiner Vielfalt der Limousine. Der Stufenheckversion hat er jedoch ein Kommunikationssystem mit integrierter SIM-Karte. Voraus. Über die „Mercedes Connect me Webapp“ kann man sich von außen ins Fahrzeugsystem einloggen, um beispielsweise die Standheizung programmieren oder den Tankfüllstand abfragen.

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