Jenseits der Schranke

Von: amv
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Maut
Urlauber sollten auf die Mautbestimmungen im Reiseland achten. Ansonsten könnte es teuer werden. Foto: dpa

München. Autourlauber sollten die Mautbestimmungen im europäischen Ausland kennen. Wer nicht zahlt, wird sonst jenseits der Schranke teils kräftig zur Kasse gebeten. Darauf weist der ADAC in München hin.

Auf seiner Website hat der Autoclub die unterschiedlichen Regelungen und Möglichkeiten zusammengestellt (www.adac.de/reise_freizeit/maut) Wird beispielsweise vergessen eine Vignette zu erwerben, können die Bußgelder oft drastisch hoch ausfallen. Bei einem Mautvergehen in Slowenien können bis zu 800 Euro fällig werden, so der ADAC. In der Slowakei kann eine Strafe das 50-fache der Zehn-Tages-Vignette erreichen. Die Behörden in Österreich, Tschechien und in der Schweiz verstehen keinen Spaß bei Mautprellern. „Dort ist für die Ersatzmaut ein Bußgeld von 165 bis mindestens 300 Euro zu entrichten“, schildert ADAC-Sprecherin Katrin Müllenbach-Schlimme.

Eine streckenbezogene Maut, also eine Gebühr entsprechend der zurückgelegten Kilometer, gibt es in neun Ländern der Europäischen Union. Diese sind Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Polen, Portugal und Spanien. Doch auch in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Norwegen, Serbien, in der Türkei und in Weißrussland müssen die Autofahrer je nach Land beim Ein- oder Ausfahren von Autobahnen oder mit elektronischen Systemen bezahlen. Bei einigen betrifft dies aber nicht das gesamte Autobahn- und Schnellstraßennetz.

In einigen Ländern fällt zudem eine Sondermaut für Brücken, Tunnel und Pässe an. Das ist beispielsweise in Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark oder Schweden der Fall. In acht weiteren Ländern ist für Fahrten auf Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette zu kaufen, deren Geltungsdauern unterschiedlich lang ist. Das betrifft Bulgarien, Österreich, Rumänien, die Schweiz, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

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