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Hyundai i10: Schick gemacht

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Hyundai i10
Kleiner Koreaner mit europäischen Genen: die neue Generation des Hyundai i10. Foto: dpa

Offenbach. Für Markus Schrick, den Geschäftsführer von Hyundai in Deutschland, gibt es keinerlei Zweifel: „Für unsere Kunden wird mehr und mehr die Optik eines Autos zum Kaufgrund Nummer Eins.“ Entsprechend dieser Erkenntnis wurde die neue Auflage des Kleinwagenmodells i10 von Grund auf im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum des weltweit fünftgrößten Autoherstellers von dem ehemaligen BMW-Designer Thomas Bürkle entwickelt.

Mit ansehnlichem, auf europäische Vorstellungen hin konzipiertem Design samt einer höheren Wertanmutung biegt der Stadtwagen in die Erfolgsspur des Vorgängers ein. Der wurde seit 2008 immerhin knapp 100.000 Mal in Deutschland verkauft. Das Primat der Optik ist offensichtlich.

Mit seinen sehr kurzen Karosserieüberhängen und der muskulös gezeichneten Seitenpartie stellt sich der 3,67 Meter lange Viertürer sehr dynamisch dar. Diese Wahrnehmung bestätigt sich dann bei ersten Fahreindrücken. Schon der Einliter-Einstiegsmotor (67 PS) hinterlässt einen erfreulich spritzigen Eindruck. Zwar kann das Motörchen den typischen Klang eines Dreizylinders nicht ablegen, doch bleiben die Arbeitsgeräusche selbst bei flotter Fahrt und höheren Drehzahlen noch immer in einem angenehmen Bereich.

Der Verbrauch beträgt im Normzyklus 4,7 Liter. Wird eine Start-Stopp-Automatik gewählt, sind es 4,6 Liter. Die allerdings gibt es ausschließlich für den i10 blue als Trend-Version. Die ist zwar erheblich umfangreicher ausgestattet, mit 11.820 Euro aber deutlich teuer als der Basispreis von 9.950 Euro. Empfehlenswert ist die Classic-Ausstattung für 10.950 Euro, die dann sogar Klima- und Audioanlage an Bord hat. Eindeutig laufruhiger verrichtet der größere 1,2-Liter-Vierzylinder (87 PS/ ab Trend-Version für 12.120 Euro) seine Arbeit und zeigt einen etwas kräftigeren Antritt und mehr Durchzug.

Dieses Plus macht sich vor allem bei Überholmanövern auf der Landstraße positiv bemerkbar. Was das Fahrerwerk angeht, verdienen sich beide Leistungsvarianten Lob. Der i10 reagiert schön direkt auf die Lenkanweisungen, bleibt in zügig gefahrenen Kurven brav in der Spur, meistert lange Wellen recht souverän. Lediglich Querrillen kommen relativ ungefiltert im Innenraum an. Dort können vier Erwachsene wirklich bequem Platz nehmen. Kopf- und Beinfreiheit sind selbst im Fond erstaunlich gut. Das gilt auch dann, wenn die vorne Sitzenden 1,85 Meter groß sind und ähnlich groß gewachsene Personen in Reihe zwei mitfahren.

Auffällig ist die Gestaltung des zweifarbigen Armaturenträgers, der trotz des Einsatzes von Hartkunststoff einen wertigen und schicken Eindruck hinterlässt. Unterstrichen wird das noch von den vollflächig verkleideten Türen und den gut gepolsterten Sitzen. Die zweifarbig gestaltete Armaturentafel bietet ergonomisch sauber angeordnete Bedienelementen und Instrumente. Knöpfe und Hebel sind allesamt leicht erreichbar.

Der Gepäckraum hinter einer weit öffnenden Klappe fasst 252 Liter und kann auf 1.046 Liter erweitert werden, wenn die hinteren Rücklehnen vorgeklappt sind. Dann bleibt aber eine kleine Stufe auf dem Boden. Apropos Stufe: Beim Be- und Entladen muss eine Ladekante von mehr als 76 Zentimetern überwunden werden. Vom Ladeboden bis zur Kante sind es mehr als 20 Zentimeter. Das ist alles andere als rückenfreundlich. Auf seiner Habenseite wiederum kann der i10 eine Fünf-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung verbuchen.

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