Beim Autokauf wird der Umweltschutz zur Nebensache

Von: amv
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Autokäufer achten heute weniger auf die Umweltfreundlichkeit eines Wagens als früher. Foto: dpa

Bochum. CO2-Emissionen oder die Effizienzklasse eines Fahrzeugs spielen für die meisten Autofahrer kaum eine Rolle, wenn es um die eigene Mobilität geht. Denn bei der Kaufentscheidung für einen neuen Wagen sehen nur 24 Prozent der potenziellen Autokäufer die Umweltfreundlichkeit als wichtiges Kaufkriterium. Vor zehn Jahren waren es mit 49 Prozent noch mehr als doppelt so viele. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die der Mineralölkonzern Aral in Bochum vorgelegt hat.

Möglichst bequem und zum Nulltarif, so stellen sich die Studienteilnehmer die Maßnahmen vor, die eine Senkung der CO2-Emissionen durch Autos herbeiführen könnten. Die Nutzung alternativer Kraftstoffe steht mit einem Zustimmungsanteil von 61 Prozent an erster Stelle. Das liegt laut der Untersuchung unter anderem daran, dass alternative Kraftstoffe keine persönliche Verhaltensänderung nach sich ziehen oder unmittelbar sichtbare Kosten für den einzelnen Autofahrer verursachen. Vorschläge, die die Mobilität einschränken oder zusätzliche Kosten verursachen werden weitgehend abgelehnt. Lediglich 15 Prozent der Befragten halten Sonntagsfahrverbote für sehr sinnvoll oder sinnvoll. Die Einführung einer Autobahnvignette erhält mit einem Anteil von 21 Prozent nur unwesentlich mehr Zustimmung.

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