München - ADAC gibt Tipps zum richtigen Verhalten in kniffligen Situationen

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ADAC gibt Tipps zum richtigen Verhalten in kniffligen Situationen

Von: dapd
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Viele Auto- und Motorradfahrer verhalten sich nach Beobachtungen des ADAC in kniffligen Situationen oftmals falsch. „Es gibt Situationen im Straßenverkehr, in denen viele Verkehrsteilnehmer nicht genau wissen, was richtig oder falsch ist”, sagt Katharina Bauer vom Münchner Automobilclub.

München. Viele Auto- und Motorradfahrer verhalten sich nach Beobachtungen des ADAC in kniffligen Situationen oftmals falsch. „Es gibt Situationen im Straßenverkehr, in denen viele Verkehrsteilnehmer nicht genau wissen, was richtig oder falsch ist”, sagt Katharina Bauer vom Münchner Automobilclub.

„Denn wer weiß, Jahre nach dem Führerscheinerwerb, was beim Einfädeln im Reißverschlussverfahren zu beachten ist oder beim Vorbeischlängeln an Autos mit dem Motorrad?” Außerdem gebe es über die Jahre immer wieder gesetzliche Änderungen, etwa beim Überholen an einer Bushaltestelle.

Steht ein Bus mit eingeschalteten Warnblinkern an einer Haltestelle, dürfe dieser nur in Schrittgeschwindigkeit überholt werden, betont die ADAC-Mitarbeiterin. Auch der Gegenverkehr müsse Schritttempo fahren. Fahre ein Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage an eine Haltestelle heran, gelte für den nachfolgenden Verkehr ein Überholverbot.

Verengen sich zwei Fahrspuren zu einer, müssen sich die Autofahrer im Reißverschlussverfahren einfädeln und auch einfädeln lassen. So sieht es die Straßenverkehrsordnung vor. „Trotzdem kommt es immer wieder zu Drängeleien und Unfällen”, sagt Bauer. Deshalb sei vor allem zu beachten, dass das Einfädeln erst unmittelbar vor der Engstelle erfolge. „Der Spurwechsel muss jedoch rechtzeitig durch Blinken angekündigt werden. Das Reißverschlussprinzip gilt übrigens auch dann, wenn kein Schild ausdrücklich darauf hinweist.”

Oft zu beobachten sei, dass sich Motorradfahrer etwa vor roten Ampeln an Autos vorbeischlängeln. „Für Fahrer von Motorrädern gilt hier ein klares Nein”, sagt Bauer. Anders bei Fahrrad- und Mofafahrern: Sie dürften die wartenden Fahrzeuge auf der ganz rechten Spur überholen, allerdings nur dann, wenn genügend Platz vorhanden sei. Bevor die durchgezogenen Linien vor den Ampeln beginnen, müssten sich die Schlängler allerdings dann ihrer Fahrtrichtung entsprechend auf der richtigen Spur einordnen.
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