Vom Laufsteg auf die Schulbank: Topmodel Anne Sophie

Von: dpa
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Deutschlands nächstes Top-Model? Anne Sophie Monrad präsentiert eine Kreation des Labels „Wunderkind” bei der Prêt-à-Porter-Damenmodenschau in Paris. Foto: dpa

Paris. Während Heidi Klum noch nach Deutschlands nächstem Topmodel sucht, scheint Paris es schon gefunden zu haben: Anne Sophie Monrad aus Handewitt bei Flensburg könnte der nächste Laufstegstar aus Deutschland werden.

Gerade hat sie ihre ersten Pariser Prêt-à-Porter-Schauen hinter sich gebracht. Dort lief sie für Wolfgang Joops Designerlabel „Wunderkind” über den Laufsteg. Die 18-Jährige ist auch das Gesicht der neuen Werbekampagne der Linie. Sie war schon in der italienischen Vogue zu sehen, hat viele Schauen der Berliner Fashion Week gelaufen und mit berühmten Fotografen wie Ellen von Unwerth gearbeitet.

Jetzt muss die Waldorfschülerin allerdings erst einmal zurück auf die Schulbank und ihren Abschluss machen. Prüfungen stehen direkt nach den Schauen in Paris an. „Zum Glück gehen meine Lehrer positiv mit dem Modeln um”, sagt die Norddeutsche mit den weizenblonden Haaren und den grünen Augen. „Sie finden es schön, dass ich etwas gefunden habe, was mir so großen Spaß bringt”, sagt die 18-Jährige, die sich mit einem Schüleraustausch in London und ihrem Hobby Ballett auf die Laufsteg-Arbeit vorbereitet hat.

„Wenn ich mit der Schule fertig bin, möchte ich gerne Vollzeit machen”, sagt die junge Frau, die seit einem Jahr im Modebusiness arbeitet - obwohl das Modeln ganz anders sei als sie es sich vorgestellt habe. Mit Sendungen wie Heidi Klums „Germanys Next Topmodel”, die das Bild vieler von diesem Job prägt, habe es ihren Erfahrungen nach gar nichts zu tun. „Aber ich schaue das trotzdem manchmal, muss ich zugeben. Einfach als gute Unterhaltung.”

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